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HIV in Deutschland: Über 3.300 Neudiagnosen im Jahr 2023

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die neuesten Zahlen zu HIV-Neudiagnosen in Deutschland für das Jahr 2023 veröffentlicht. Insgesamt wurden 3.321 neue HIV-Fälle gemeldet, ein Wert, der nahezu identisch mit den Zahlen von 2022 ist. Besonders besorgniserregend: Unter den Neudiagnosen befinden sich auch 23 Kinder, die das Virus von ihren Müttern übertragen bekamen.

Den größten Anteil der Neudiagnosen machten 2023 Männer aus, die Sex mit Männern haben – insgesamt 1.010 Fälle. Dies spiegelt die anhaltende Bedeutung zielgerichteter Präventionsarbeit in dieser Bevölkerungsgruppe wider. An zweiter Stelle standen Menschen mit heterosexuellen Kontakten, bei denen 543 neue HIV-Infektionen diagnostiziert wurden. Ebenfalls betroffen waren 166 Personen, die sich durch das Spritzen von Drogen infizierten.

Für etwa 800 der gemeldeten Fälle lagen keine detaillierten Angaben zur Infektionsquelle vor, was die Herausforderung verdeutlicht, alle Risikofaktoren vollständig zu erfassen.

Diese Zahlen unterstreichen, wie wichtig die HIV-Prävention und ein breiter Zugang zu Testmöglichkeiten in Deutschland weiterhin sind. Das RKI ruft dazu auf, sich regelmäßig testen zu lassen, insbesondere in Risikogruppen, um eine frühe Diagnose und rechtzeitige Behandlung sicherzustellen.

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