Die verheerenden Brandstiftungen in Essen, bei denen 30 Menschen verletzt wurden, werfen ein erschütterndes Licht auf die Hintergründe der Taten. Nach aktuellen Ermittlungen scheinen die Angriffe gezielt gegen eine bestimmte Familie gerichtet gewesen zu sein, wie Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen bestätigte. Besonders schockierend sei, dass der mutmaßliche Täter offenbar bewusst in Kauf nahm, auch Kinder schwer zu verletzen. „Es macht mich tief betroffen, dass das Leben unschuldiger Kinder aufs Spiel gesetzt wurde“, erklärte Kufen sichtlich bewegt.
Der Tatverdächtige, ein Mann aus Essen mit syrischer Staatsbürgerschaft, wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Die Polizei wirft ihm schwere Brandstiftung und versuchten Mord vor. Neben den Brandanschlägen wird er zudem beschuldigt, mit einem Lieferwagen in zwei Geschäfte gefahren zu sein und mehrere Menschen mit Stichwaffen bedroht zu haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei den Angriffen um einen gezielten Racheakt gegen die betroffene Familie handeln könnte, die sich unter den Opfern befindet.
Die Taten haben die Stadt Essen tief erschüttert, und die Polizei setzt alles daran, die Hintergründe der brutalen Angriffe aufzuklären. Die betroffene Familie steht unter besonderem Schutz, während die Behörden weiterhin die Umstände untersuchen, die zu dieser grausamen Tat führten.