Nach heftigen Regenfällen steht die bei Touristen beliebte Stadt Chiang Mai in Nordthailand unter Wasser. Der Ping River, der durch die Stadt fließt, ist in der Nacht auf ein Rekordniveau gestiegen und hat den höchsten Wasserstand seit 13 Jahren erreicht. Wie die „Bangkok Post“ berichtete, haben die Überschwemmungen in der Innenstadt von Chiang Mai, einschließlich des berühmten Nachtbasars, erhebliches Chaos angerichtet.
Die Stadtverwaltung warnte, dass die Lage in den kommenden Tagen angespannt bleiben könnte, da weitere Regenfälle vorhergesagt sind. Krankenhäuser in der Region haben bereits Maßnahmen ergriffen und angekündigt, nur noch Notfallpatienten aufzunehmen, um die Ressourcen auf das Nötigste zu beschränken.
Die Überschwemmungen kommen zu einer Zeit, in der Thailand ohnehin mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen hat. Immer häufigere und intensivere Wetterextreme führen zu erheblichen Belastungen der Infrastruktur und gefährden auch den wichtigen Tourismussektor. Chiang Mai, als kulturelles und touristisches Zentrum Thailands, ist von diesen Entwicklungen besonders stark betroffen.
Die Regierung hat bereits Hilfsmaßnahmen eingeleitet, doch die Herausforderungen sind enorm. Nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die zahlreichen internationalen Touristen stellt die aktuelle Situation eine erhebliche Gefahr dar. Experten warnen vor weiteren Extremwetterereignissen in der Zukunft, die den Ruf Nordthailands als attraktives Reiseziel gefährden könnten.