Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt sich alarmiert über das zunehmend problematische Nutzungsverhalten von Jugendlichen im Umgang mit Social Media. Neuen Daten zufolge zeigt mittlerweile mehr als jeder zehnte Heranwachsende in Europa Anzeichen einer Social-Media-Abhängigkeit, wobei Mädchen mit 13 Prozent häufiger betroffen sind als Jungen (9 Prozent). Die ständige Erreichbarkeit und der Zwang, online zu sein, haben bei vielen Jugendlichen negative Auswirkungen auf ihre mentale Gesundheit. Die dauerhafte Nutzung von Plattformen wie Instagram, TikTok und Snapchat führt oft dazu, dass reale soziale Interaktionen vernachlässigt werden. Die WHO betont, dass dieser Trend langfristige Folgen für das Wohlbefinden der Heranwachsenden haben könnte und fordert Maßnahmen, um den problematischen Umgang mit sozialen Medien einzudämmen. Besonders bedenklich ist die zunehmende Zahl derjenigen, die angeben, konstant mit Freunden online in Kontakt zu stehen, anstatt sich im realen Leben zu treffen.
WHO besorgt über zunehmende Social-Media-Sucht bei Jugendlichen


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