Die Zahl der kurzsichtigen Kinder und Jugendlichen nimmt weltweit alarmierend zu. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass bis 2050 voraussichtlich mehr als 740 Millionen junge Menschen an Kurzsichtigkeit leiden werden. Dies entspräche etwa 40 Prozent der Heranwachsenden weltweit. Besonders in asiatischen Ländern wie China und Südkorea sind die Zahlen stark gestiegen, aber auch in Europa und Nordamerika wird eine deutliche Zunahme verzeichnet. Experten vermuten, dass veränderte Lebensgewohnheiten wie vermehrte Bildschirmnutzung und der Mangel an natürlichem Tageslicht für diese Entwicklung verantwortlich sind. Kurzsichtigkeit kann langfristig ernsthafte gesundheitliche Folgen haben, insbesondere wenn sie im Kindesalter beginnt und unbehandelt bleibt. Ohne entsprechende Gegenmaßnahmen könnten Millionen von Kindern in Zukunft nicht nur eine Brille benötigen, sondern auch einem erhöhten Risiko für schwerwiegende Augenerkrankungen ausgesetzt sein.
Weltweite Zunahme der Kurzsichtigkeit bei Kindern: Eine kommende Gesundheitskrise


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