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Digitalisierungsdebatte in der Hotellerie: Meldepflicht in deutschen Hotels wird gelockert

Rodrigo_SalomonHC (CC0), Pixabay

Eine kleine, aber symbolträchtige Änderung im deutschen Hotelwesen kündigt sich an: Ab 2025 wird die bisherige Meldepflicht für deutsche Hotelgäste abgeschafft. Bislang mussten Reisende bei ihrem Check-in ihre Meldedaten schriftlich hinterlegen und den Meldezettel persönlich unterschreiben. Mit der geplanten Änderung wird diese Formalität für inländische Gäste entfallen.

Das deutsche Gastgewerbe reagiert jedoch gemischt auf die neuen Regelungen. Während einige Hoteliers die Erleichterung begrüßen, gibt es von Seiten des Hotelverbandes Kritik. Der Verband bemängelt, dass die geplante Lockerung nicht weit genug gehe und als verpasste Chance zur umfassenden Digitalisierung des Meldeprozesses gesehen werden müsse. Insbesondere die handschriftliche Registrierung, die bis 2025 weiterhin für ausländische Gäste obligatorisch bleibt, wird als bürokratisches Relikt kritisiert, das in einer modernen, digitalisierten Welt keinen Platz mehr habe.

Die Gesetzesänderung könnte allerdings für einige Hotels logistische Erleichterungen mit sich bringen und den Verwaltungsaufwand verringern. Dennoch bleibt abzuwarten, ob die Branche langfristig von einer umfassenderen Digitalisierung profitieren wird oder ob weitere Reformen notwendig sein werden, um den Anschluss an internationale Standards zu finden.

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