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Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Umgang mit alten Handys – im Rahmen der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“
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Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Umgang mit alten Handys – im Rahmen der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“

19420761 (CC0), Pixabay

Viele Menschen haben alte Handys, die unbenutzt in Schubladen liegen. Die Verbraucherzentrale nutzt die „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“, um darüber aufzuklären, wie man alte Handys sinnvoll weiterverwenden, spenden oder entsorgen kann – und wie Unternehmen zu nachhaltigerem Konsum beitragen sollten.

Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland rund 210 Millionen alte Mobiltelefone, die nicht mehr genutzt werden. Dabei sind diese Geräte wertvoll: In ihnen stecken über 50 verschiedene Metalle, deren Herstellung oft mit schädlichen Chemikalien, hohem Energieverbrauch und langen Transportwegen verbunden ist. „Das Beste, was man tun kann, ist, Handys möglichst lange zu nutzen“, sagt Michèle Scherer, Expertin für digitale Themen bei der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Weiterverkauf, Spende und sichere Datenlöschung

Wer sein altes Handy nicht mehr braucht, kann es auf Secondhand-Plattformen oder Kleinanzeigenportalen weiterverkaufen. Alternativ ist auch eine Spende an gemeinnützige Organisationen möglich. Wenn dies keine Optionen sind, muss das Handy als Elektroschrott fachgerecht entsorgt werden. Es darf auf keinen Fall in den Hausmüll. Recyclinghöfe und viele Geschäfte, sogar Supermärkte und Drogerien, nehmen alte Handys an.

Bevor das Gerät weitergegeben oder entsorgt wird, ist es wichtig, alle persönlichen Daten sicher zu löschen. Ein einfaches Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen reicht oft nicht aus, um die Daten vollständig zu entfernen. Die Verbraucherzentrale bietet dazu detaillierte Anleitungen auf ihrer Webseite. Sensible Daten wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen dürfen auf keinen Fall in falsche Hände geraten, da dies ernste Folgen haben kann.

Unternehmen müssen Verantwortung übernehmen

Nicht nur die Verbraucher, auch die Unternehmen sind gefordert. „Unternehmen sollten nachhaltigen Konsum fördern, statt ständig zum Kauf neuer Handys zu verleiten“, fordert Scherer. Oft führen abgelaufene Software-Updates dazu, dass die Leute ihre Handys früher als nötig ersetzen. Erst ab Sommer 2025 wird es klare Regeln geben, wie lange Hersteller Updates für Smartphones bereitstellen müssen.

Zusammengefasst: Handys sind wertvoll, auch wenn sie nicht mehr genutzt werden. Ob Weiterverkauf, Spende oder fachgerechte Entsorgung – es gibt viele Möglichkeiten, den Lebenszyklus eines Handys zu verlängern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.

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