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Raiffeisen Bank verkauft belarussische Tochter: Priorbank geht an neue Eigentümer

Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat den Verkauf ihrer belarussischen Tochterbank, der Priorbank JSC, an die Soven 1 Holding aus den Vereinigten Arabischen Emiraten beschlossen. Der Vertrag wurde bereits unterzeichnet, aber die Behörden müssen dem Geschäft noch zustimmen. Durch den Verkauf entstehen der RBI Kosten in Höhe von rund 300 Millionen Euro.

Mit diesem Schritt zieht sich die Raiffeisen Bank vollständig aus dem Markt in Belarus zurück, um ihre Risiken in Osteuropa zu verringern. Gleichzeitig versucht die Bank auch ihr Geschäft in Russland zu reduzieren, was jedoch durch ein russisches Gericht vorübergehend gestoppt wurde.

Vereinfacht:

Die Raiffeisen Bank hat beschlossen, ihre Bank in Belarus, die Priorbank, zu verkaufen. Das bedeutet, dass die Raiffeisen Bank nicht mehr in Belarus tätig sein wird. Die Priorbank wird von einer Firma aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gekauft. Der Verkauf ist fast abgeschlossen, aber die Behörden müssen ihn noch bestätigen.

Durch diesen Verkauf will die Raiffeisen Bank weniger Risiko in Osteuropa haben. In den letzten Monaten gab es viel Druck von der Europäischen Zentralbank und den USA, dass die Bank weniger Geschäfte in Russland und Belarus machen soll. Die Raiffeisen Bank versucht auch, ihre Geschäfte in Russland zu reduzieren, was aber gerade von einem Gericht in Russland gestoppt wurde.

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