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Studie zeigt gravierende Folgen: Brexit belastet britischen Außenhandel massiv

8385 (CC0), Pixabay

Eine aktuelle Studie der Aston University zeigt deutlich, wie stark der Brexit den britischen Außenhandel mit der Europäischen Union belastet. Seit dem Austritt Großbritanniens aus der EU-Zollunion und dem Binnenmarkt kämpfen britische Unternehmen mit erheblichen Einbußen im Handelsvolumen. Zwischen 2021 und 2023, den ersten Jahren nach dem Brexit, brach der Wert der britischen Warenexporte in die EU um 27 Prozent ein, während die Importe sogar um 32 Prozent zurückgingen.

Besonders besorgniserregend ist der Rückgang der Vielfalt britischer Exportgüter. Der Studie zufolge wurden in jedem EU-Land im Durchschnitt 1.645 verschiedene britische Produkte weniger gehandelt. Diese Entwicklung hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf die britische Wirtschaft, sondern auch auf die Beziehungen zu europäischen Handelspartnern, die unter den neuen bürokratischen Hürden und höheren Kosten leiden. Die Studie betont, dass der Brexit für Großbritannien langfristig zu einer Schwächung seiner Handelsposition führen könnte, was viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellt.

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