Millionen Menschen in den USA haben anlässlich des 23. Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September 2001 der Opfer gedacht. Bei den Angriffen kamen fast 3.000 Menschen ums Leben, als zwei von Terroristen entführte Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York gesteuert wurden. Ein weiteres Flugzeug traf das Pentagon in Washington, während ein viertes, vermutlich auf ein weiteres Ziel in Washington gerichtet, durch das Eingreifen mutiger Passagiere in Pennsylvania abstürzte.
Am sogenannten Ground Zero, der Stelle, an der einst die Zwillingstürme standen, versammelten sich Angehörige der Opfer, Überlebende, Rettungskräfte und Offizielle, um an die Tragödie zu erinnern. Wie jedes Jahr wurden die Namen der fast 3.000 Opfer der Anschläge verlesen. Bei der emotionalen Gedenkzeremonie, die durch Momente der Stille unterbrochen wurde, sprachen auch US-Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris, um die Bedeutung des Ereignisses für die Nation und die Welt zu betonen.
Neben der Zeremonie in New York fanden landesweit weitere Gedenkveranstaltungen statt, unter anderem am Pentagon und in Shanksville, Pennsylvania, wo Flug 93 abstürzte. Die USA ehrten an diesem Tag nicht nur die Opfer der Anschläge, sondern auch die mutigen Rettungskräfte, die unter Lebensgefahr Tausende Menschen aus den Trümmern retteten.
Die Anschläge veränderten die Welt nachhaltig, führten zu umfassenden Veränderungen in der internationalen Sicherheitspolitik und zu den folgenden Kriegen in Afghanistan und im Irak. Die Erinnerung an den 11. September bleibt tief im kollektiven Bewusstsein der USA verankert, und der Tag gilt als Mahnung, die Einheit und den Zusammenhalt der Nation in Krisenzeiten zu bewahren.