Wenn man von einer Feuerqualle verletzt wird, ist es wichtig, schnell und richtig zu handeln, um den Schmerz zu lindern und weitere Schäden zu verhindern. Hier sind die Schritte, die man unternehmen sollte:
Sofort das Wasser verlassen: Begeben Sie sich aus dem Wasser, um weitere Kontakt mit den Tentakeln der Qualle zu vermeiden.
Nicht reiben: Vermeiden Sie es, die betroffene Stelle zu reiben oder zu kratzen, da dies die Stacheln der Qualle weiter in die Haut drücken könnte.
Tentakel entfernen: Entfernen Sie vorsichtig sichtbare Tentakel von der Haut. Nutzen Sie dafür am besten eine Pinzette oder tragen Sie Handschuhe, um weitere Berührungen zu vermeiden.
Betroffene Stelle mit Essig spülen: Spülen Sie die betroffene Hautpartie vorsichtig mit Essig (5%ige Essigsäure). Essig neutralisiert das Gift der Feuerqualle und verhindert, dass sich die Giftzellen weiter aktivieren. Falls kein Essig verfügbar ist, kann man auch Meerwasser verwenden, niemals jedoch Süßwasser, da dies das Gift freisetzen kann.
Schmerzen lindern: Tauchen Sie die betroffene Stelle in heißes Wasser (nicht heißer als 45°C) für etwa 20 bis 45 Minuten. Die Hitze hilft, das Gift zu deaktivieren und die Schmerzen zu lindern.
Medizinische Hilfe in Anspruch nehmen: Wenn die Symptome schwerwiegend sind, wie starke Schmerzen, Atembeschwerden, Schwindel oder eine allergische Reaktion, sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen.
Nachsorge: Beobachten Sie die betroffene Stelle auf Anzeichen von Infektionen, wie Rötungen, Schwellungen oder Eiterbildung. Bei Anzeichen einer Infektion oder wenn die Schmerzen anhalten, suchen Sie einen Arzt auf.
Durch schnelles und richtiges Handeln kann man die Auswirkungen eines Kontakts mit einer Feuerqualle deutlich reduzieren und weitere Komplikationen vermeiden.