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Rückgang der HPV-Impfungen gegen Gebärmutterhalskrebs in Deutschland

LJNovaScotia (CC0), Pixabay

Die Zahl der HPV-Impfungen bei Mädchen in Deutschland ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Laut der Krankenkasse Barmer sind mittlerweile 40 Prozent der 14-jährigen Mädchen nicht gegen das humane Papillomavirus (HPV) geimpft, das als häufigster Auslöser von Gebärmutterhalskrebs gilt. Besonders alarmierend ist der Rückgang der Impfrate zwischen 2021 und 2022, der fast ein Viertel betrug.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung sowohl für Mädchen als auch für Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren, um effektiv gegen das Virus und damit verbundene Krebserkrankungen vorzubeugen. Der Rückgang der Impfungen könnte langfristig zu einem Anstieg von HPV-bedingten Krebserkrankungen führen, wenn der Trend nicht umgekehrt wird.

Experten betonen die Wichtigkeit der Impfung zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs und anderen HPV-bedingten Erkrankungen. Es wird verstärkt auf Aufklärungsarbeit und einfache Zugänge zu Impfangeboten gesetzt, um die Impfquote wieder zu erhöhen und die Gesundheit junger Menschen langfristig zu schützen.

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