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Dior und Armani in der Kritik: Sklaverei-Vorwürfe in der Produktion

ErikaB (CC0), Pixabay

Die Luxusmodehäuser Dior und Armani sehen sich schweren Vorwürfen bezüglich der Arbeitsbedingungen in ihrer Lieferkette ausgesetzt. Medienberichte und Menschenrechtsorganisationen werfen den Modegiganten vor, in ihrer Produktion auf moderne Sklaverei zurückzugreifen. Diese Vorwürfe betreffen insbesondere Zulieferbetriebe in Ländern mit schwachen Arbeitsrechtsstandards, wo Arbeiterinnen und Arbeiter unter extremen Bedingungen arbeiten müssen, oft für Löhne weit unter dem Existenzminimum.

Die Berichte zeichnen ein düsteres Bild von den Bedingungen, unter denen einige der begehrtesten Modeartikel der Welt hergestellt werden. Arbeiter sollen in überfüllten Fabriken unter unhygienischen Verhältnissen arbeiten, oftmals ohne jeglichen Arbeitsschutz und unter der ständigen Androhung von Gewalt oder Kündigung. Die Arbeitszeiten sollen regelmäßig 12 Stunden und mehr betragen, oft ohne die Möglichkeit, Pausen einzulegen.

Menschenrechtsorganisationen fordern von Dior und Armani sowie von der gesamten Luxusmodebranche, Verantwortung für ihre Lieferketten zu übernehmen und sicherzustellen, dass alle Arbeiter menschenwürdige Bedingungen vorfinden. Dies schließt faire Löhne, angemessene Arbeitszeiten und die Einhaltung grundlegender Sicherheitsstandards ein.

Die Vorwürfe werfen erneut ein Licht auf die dunkle Seite der Modeindustrie und erinnern daran, dass hinter den glänzenden Fassaden der Luxusmarken oft die Ausbeutung von Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen steht. Die Modehäuser stehen nun unter Druck, ihre Produktionspraktiken transparenter zu gestalten und sicherzustellen, dass ihre Luxusprodukte nicht auf den Rücken der Schwächsten in der Lieferkette entstehen.

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