Laut einer aktuellen Untersuchung des Öko-Instituts, die im Auftrag des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung erstellt wurde, besteht die erhebliche Möglichkeit, dass sich die Suche nach einem geeigneten Endlager für Atommüll um mehrere Jahrzehnte verzögern könnte. Die Studie zeigt auf, dass der ursprünglich angestrebte Zeitrahmen bis 2031 unrealistisch ist. Selbst unter optimalen Bedingungen könnte das gesamte Verfahren erst im Jahr 2074 abgeschlossen werden. Allerdings wird ein idealer Verlauf als unwahrscheinlich eingestuft. Das Umweltministerium hat sich zu den Ergebnissen der Studie bislang nicht geäußert.
Studie warnt: Atommüll-Endlager-Suche könnte sich bis 2074 hinziehen


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