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Inflationsrate im Juli gestiegen: Dienstleistungen und Nahrungsmittel als Haupttreiber

geralt (CC0), Pixabay

Die Inflation in Deutschland ist im Juli überraschend wieder gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 2,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Im Juni hatte die Teuerungsrate noch bei 2,2 Prozent gelegen. Von Juni auf Juli zogen die Preise um 0,3 Prozent an.

Inflationstreiber waren vor allem Dienstleistungen, was Ökonomen auf höhere Personalkosten zurückführen. Auch Nahrungsmittel verteuerten sich deutlich, was zusätzlich zur steigenden Inflation beitrug. Besonders betroffen waren dabei frische Produkte wie Obst und Gemüse, deren Preise saisonbedingt und aufgrund von Ernteausfällen gestiegen sind.

Im Gegensatz dazu gingen die Preise für Energie zurück, was einen entlastenden Effekt auf die Gesamtrate hatte. Die gesunkenen Energiepreise sind hauptsächlich auf niedrigere Rohölpreise und eine verbesserte Versorgungslage zurückzuführen.

Ökonomen warnen jedoch, dass die Inflation in den kommenden Monaten weiter steigen könnte, falls die aktuellen Trends bei Dienstleistungen und Nahrungsmitteln anhalten. Zudem könnten geopolitische Spannungen und globale Lieferkettenprobleme die Preisentwicklung weiterhin beeinflussen. Verbraucher sollten sich daher auf mögliche weitere Preiserhöhungen einstellen.

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