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Internationale Sahel-Konferenz in Berlin: Strategien gegen Armut und Instabilität im Fokus

Ralf1403 (CC0), Pixabay

Die Situation in der von Armut und Instabilität betroffenen Sahel-Region steht ab heute im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz in Berlin. Die Generalversammlung der sogenannten Sahel-Allianz tagt unter dem Vorsitz von Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze, um über weitere Unterstützungsmaßnahmen für die Region zu beraten. Schulze betonte, dass es fahrlässig wäre, diesen Ländern den Rücken zu kehren, auch wenn die politischen Rahmenbedingungen die Zusammenarbeit erschwerten. Als Präsidentin der Sahel-Allianz, für die sie sich um eine weitere Amtszeit bewirbt, unterstrich sie die Bedeutung kontinuierlicher Unterstützung.

Das Bündnis gilt als die größte internationale Plattform zur Förderung von Entwicklungsinitiativen in den Sahel-Staaten. In Ländern wie Mali, Niger und Burkina Faso haben Militärregierungen die Macht übernommen, wodurch der russische Einfluss wächst. Zusätzlich werden die Länder der Sahel-Zone von verschiedenen Terrorgruppen bedroht, was die Lage weiter kompliziert. Die Konferenz zielt darauf ab, Strategien zur Bewältigung dieser Herausforderungen zu entwickeln und die Zusammenarbeit zu stärken.

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