Dark Mode Light Mode

Lehmann fordert Rückkehr zum Leistungsprinzip bei Bundesjugendspielen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Lehmann hat sich für eine erneute Reform der Bundesjugendspiele ausgesprochen, um den Leistungsaspekt stärker in den Vordergrund zu rücken. In einem Interview betonte Lehmann, dass er die Forderung des hessischen Kultusministers Armin Schwarz, die jüngste Reform der Jugendspiele rückgängig zu machen, voll unterstütze.

Lehmann argumentierte, dass Kinder gerne den Wettbewerb suchen und sich mit anderen messen möchten. Es sei entscheidend, dass talentierte Sportler die Anerkennung erhalten, die sie verdienen. Dies sei nicht nur für ihre sportliche Entwicklung wichtig, sondern auch für die Persönlichkeitsentwicklung. „Kinder müssen lernen, sowohl mit Erfolgen als auch mit Niederlagen umzugehen,“ sagte Lehmann.

Die Bundesjugendspiele wurden seit diesem Schuljahr in der Sportart Leichtathletik für alle Kinder bis zur vierten Klasse in ein nicht wettkampforientiertes Format umgewandelt. Lehmann sieht hierin jedoch einen falschen Ansatz, da es den Kindern die Möglichkeit nehme, sich sportlich zu beweisen und wichtige Erfahrungen im Umgang mit Leistung und Wettbewerb zu sammeln.

Zusätzlich wies Lehmann darauf hin, dass die Rückkehr zu einem wettkampforientierten Format nicht nur den Kindern zugutekommen würde, sondern auch dazu beitragen könne, die Motivation für Sport und Bewegung im Allgemeinen zu steigern. In einer Zeit, in der Bewegungsmangel und gesundheitliche Probleme bei Kindern zunehmen, sei es umso wichtiger, den Sport in den Schulen zu fördern und zu stärken.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Leichter Anstieg der Erwerbstätigenzahl in Deutschland im Mai trotz globaler Unsicherheiten

Next Post

Sechs Tote bei Zusammenstoß von Zug und Bus in der Slowakei