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Verdi fordert höhere Einnahmen für Flughafen Leipzig-Halle

Die Gewerkschaft Verdi hat dem Flughafen Leipzig-Halle ein Einnahme-Problem bescheinigt. Verdi-Sekretär Paul Schmidt erklärte, dass der Airport dringend seine Einnahmen steigern müsse, etwa über erhöhte Start- und Lande-Entgelte. Eine zentrale Rolle spiele dabei der Logistik-Konzern DHL, der als größter Kunde des Flughafens gilt.

Schmidt wies darauf hin, dass die vor 20 Jahren abgeschlossenen Verträge mit DHL heute nicht mehr auskömmlich seien und dringend neu verhandelt werden müssten. Der Flughafen Leipzig/Halle gehört zur Mitteldeutschen Flughafen AG, die seit Jahren hohe Verluste schreibt.

Der Vertrag mit DHL läuft noch zwölf Jahre, was dem Flughafen Zeit gibt, neue Einnahmestrategien zu entwickeln. Verdi fordert zudem eine umfassende Überprüfung der aktuellen Geschäftsmodelle und zusätzliche Maßnahmen, um die finanzielle Stabilität des Flughafens zu sichern. Möglichkeiten könnten auch in der Diversifizierung der Dienstleistungen und in der Anziehung neuer Geschäftspartner liegen.

Verdi betont, dass eine Verbesserung der Einnahmesituation nicht nur für den Flughafen selbst, sondern auch für die gesamte Region von Bedeutung ist. Eine finanzielle Stabilität des Flughafens könnte auch positive Effekte auf den Arbeitsmarkt und die wirtschaftliche Entwicklung rund um Leipzig und Halle haben.

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