Hotels und andere Beherbergungsbetriebe verzeichneten im April schwächere Geschäfte. Die Zahl der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste verringerte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,4 Prozent auf 37,1 Millionen, teilte das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mit.
Der Rückgang dürfte mit dem frühen Osterferienbeginn im laufenden Jahr zusammenhängen. Die Ferien fingen außer in Schleswig-Holstein bereits im März an. Viele Familien seien daher bereits in diesem Monat statt im April in den Osterurlaub gestartet. Zudem könnten auch wirtschaftliche Unsicherheiten und steigende Lebenshaltungskosten dazu beigetragen haben, dass weniger Menschen im April verreisten.
Beherbergungsbetriebe hoffen nun auf eine Erholung in den kommenden Monaten und setzen verstärkt auf Marketingmaßnahmen, um Gäste zu gewinnen. Die Branche plant zudem spezielle Angebote und Rabatte, um die Attraktivität der Reiseziele zu steigern und die Buchungszahlen wieder zu erhöhen.