Ab dem 1. März dürfen sich die Angestellten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen über eine Gehaltserhöhung freuen. Zunächst wird ein allgemeiner Zuschlag von 200 Euro brutto für jede Entgeltgruppe gewährt, gefolgt von einer Anhebung der Gehaltstabellen um 5,5 Prozent, wobei das Minimum bei einer Erhöhung um 340 Euro brutto liegt. Dieser Durchbruch im Tarifstreit sorgt für Zufriedenheit bei den Gewerkschaften, stellt jedoch für die Länder eine finanzielle Herausforderung dar.
Parallel dazu müssen Rentner mit höheren Beiträgen zur Krankenversicherung rechnen, was ihre Netto-Rentenbezüge schmälert. Dies trifft auf eine wachsende Zahl von Senioren zu, die auch über das gesetzliche Rentenalter hinaus im Arbeitsleben aktiv bleiben.
Mit Beginn des März tritt zudem das neue Lobbyregister in Kraft, das für mehr Transparenz in der politischen Einflussnahme sorgen soll, indem Lobbyisten ihre Aktivitäten offengelegen müssen.
Die Anwerbung von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Staaten wird erleichtert, um dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken. Dies betrifft sowohl Saisonarbeiter als auch erfahrene Fachkräfte, die nun einfacher nach Deutschland kommen können.
Für Fahrer von Kleinkrafträdern beginnt mit dem März ein neues Versicherungsjahr, gekennzeichnet durch das nun erforderliche blaue Versicherungskennzeichen.
Das lang erwartete Online-Register für Organspenden nimmt schrittweise seinen Betrieb auf, beginnend mit der Möglichkeit, Organspendeerklärungen digital zu hinterlegen.
Jugendliche, die in diesem Jahr volljährig werden, können sich auf den Kulturpass freuen, der ihnen 100 Euro für kulturelle Aktivitäten zur Verfügung stellt.
Zum Abschluss des Monats stellt Deutschland am 31. März auf Sommerzeit um, was die Abende länger und heller macht, bis die Uhr im Oktober wieder zurückgestellt wird.