Am 9. Februar 2024 entdeckte der Zoll Münster in der Nähe von Gronau in einem Auto, das von einem jungen Paar aus dem Landkreis Hannover gefahren wurde, beträchtliche Mengen an Drogen. Es wurden über 10,5 Kilogramm Amphetamin, 4,5 Kilogramm Ecstasy, zwölf Gramm Crystal Meth und mehr als acht Gramm Marihuana gefunden. Die Zöllner hatten zuvor das Fahrzeug im Rahmen von Kontrollmaßnahmen auf der Bundesstraße 54 angehalten, bei dem die Insassen angaben, einen Kurztrip in die Niederlande unternommen zu haben.
Während der ersten Befragung übergab der Mann den Zöllnern eine kleine Menge Marihuana, behauptete jedoch, dass dies alles sei. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten jedoch zusätzlich zwölf Gramm Crystal Meth in seiner Unterhose. Auf der Rückbank des Fahrzeugs entdeckten sie schließlich weitere große Mengen an Drogen: 10,6 Kilogramm Amphetamin, 4,5 Kilogramm Ecstasy und drei Kilogramm Koffein als Streckmittel, alles in Plastiktüten verpackt.
Der Mann gestand, die Drogen als Kurier über die Grenze geschmuggelt zu haben, während seine Freundin angeblich nichts von den illegalen Substanzen wusste. Aufgrund der Unsicherheit bezüglich ihrer Beteiligung wurden beide vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen wurden vom Zollfahndungsamt Essen – Dienstsitz Nordhorn – übernommen und aus taktischen Gründen erst jetzt veröffentlicht.