Eine schädliche Chemikalie namens „DnHexP“ wurde in vielen Urinproben hierzulande gefunden, obwohl sie in Deutschland eigentlich verboten ist. Ein Verdacht über die Herkunft des Weichmachers besteht. Die Substanz, ein Abbauprodukt von „DnHexP“, wurde in mehr als einem Drittel der Proben gefunden. Experten vermuten eine Verbindung zu kosmetischen Produkten, insbesondere Sonnenschutzmitteln. Die genaue Herkunft des Schadstoffs ist jedoch noch unklar. Die Substanz kann die Fortpflanzungsorgane männlicher Föten schädigen und das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck und Fettleibigkeit erhöhen. Die Behörden analysieren derzeit Umweltproben, um die Dauer und mögliche Trends der Belastung zu ermitteln und eine genauere Einschätzung der Gesundheitsrisiken vorzunehmen. Bis weitere Informationen vorliegen, wird empfohlen, nicht auf Sonnenschutz zu verzichten.