Trotz dieser unterschiedlichen Ansichten waren sich beide Politiker einig, dass humanitäre Feuerpausen für die Versorgung der Zivilbevölkerung im Konfliktgebiet kurzfristig notwendig sind. Darüber hinaus stimmten sie darin überein, dass eine langfristige Lösung des Konflikts in der Schaffung zweier unabhängiger Staaten, Israel und Palästina, liegen sollte, um ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen. Diese Position unterstreicht das gemeinsame Ziel einer dauerhaften und friedlichen Lösung des Nahost-Konflikts, trotz der bestehenden Meinungsverschiedenheiten.
Bundeskanzler Scholz hingegen, stehend vor der versammelten internationalen Presse, hob die Rolle der Hamas als Auslöser der Gewalt hervor und verteidigte Israels Recht zur Selbstverteidigung im Angesicht von Angriffen. Trotz der Unterschiede in ihren Ausführungen zeigte sich eine gemeinsame Sorge um die humanitäre Situation in der Region. Beide Führungspersönlichkeiten betonten die Dringlichkeit von Feuerpausen, um dringend benötigte Hilfsgüter und Unterstützung zu den betroffenen Zivilisten zu bringen.
Die Gespräche mündeten in der Erkenntnis, dass eine dauerhafte und friedliche Lösung des Konflikts durch eine Zwei-Staaten-Lösung erreicht werden muss. Diese Vision eines friedlichen Nebeneinanders von Israel und einem unabhängigen palästinensischen Staat, eingebettet in die historische Architektur Berlins, reflektiert das langfristige Ziel der internationalen Gemeinschaft. Trotz der offensichtlichen Meinungsverschiedenheiten über die aktuelle Lage zeigte dieses Treffen, dass beide Nationen bereit sind, auf eine gemeinsame und friedlichere Zukunft im Nahen Osten hinzuarbeiten.