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Bahnstreik

652234 (CC0), Pixabay

In des Schienenlandes weiten Räumen,
Wo Lokführer von Gerechtigkeit träumen,
Rief die GDL, mit Macht und Klang,
Zu einem Streik, zwanzig Stunden lang.

Von morgen Nacht, wenn der Mond hoch steht,
Bis Donnerstagabend, wenn die Sonne untergeht,
Wollen sie den Bahnen eine Pause geben,
Für ihre Forderungen, für ein besseres Leben.

Am Donnerstag, wenn die Uhr schlägt Achtzehn,
Endet der Streik, die Züge sich wieder drehen.
Doch davor, eine Verhandlungsrunde so klar,
Wo man hofft auf Lösung, so wunderbar.

Martin Seiler von der Bahn, oh so betroffen,
Spricht von Unding, hat kaum noch Hoffen.
„Vier Termine schon!“, ruft er laut,
„Wo ist der Respekt, den man einst uns vertraut?“

Doch die GDL, standhaft, mutig, und wach,
Fordert mehr Lohn, und kürzere Schicht – ach!
555 Euro, als monatlicher Preis,
Und kürzere Arbeitszeit, so wunderbar weise.

In diesem Reigen, so turbulent und wild,
Suchen sie Einigkeit, sanft und mild.
Wird es enden in Freude, oder in Not?
Das Schicksal der Bahn, in des Streiks Schoß.

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  1. 49 Euro Ticket, weniger Einnahmen für ein Unternehmen, wie soll da ein Ausbau im Schienenverkehr stattfinden. Ich habe wichtige Termine, da kann ich mich auf eine Zugverbindung nicht mehr verlassen. Deutschland schaft sich von allen Seiten ab!

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