Oh, welch ein Drama in den hallenden Korridoren der deutschen Politik! Ein episches Theaterstück, in dem die Darsteller mit abgetragenen Schilden und zerschlissenen Schwertern auf die Bühne treten – unsere unermüdlichen Polizeikräfte. Jahre des Sparkurses haben unsere tapferen Helden ausgedünnt, ihre Rüstungen mit Löchern übersät und ihre Pferde müde und erschöpft zurückgelassen. „Kaputtgespart!“ ruft der Chor, aber wer hört ihnen zu?
Und nun, inmitten des sich zuspitzenden Dramas, erklingt ein markerschütternder Schrei nach Hilfe aus den ehrwürdigen Mauern des Parlaments. „Mehr Polizeipräsenz!“, fordern sie, die edlen Herrschaften, die zuvor die Geldbeutel fest verschlossen hielten. Ironie? Nein, das ist die deutsche Politik in ihrer vollen, unverblümten Pracht.
„Wir brauchen mehr Schutz, mehr Sicherheit!“, verkünden die Politiker, während sie mit großen Augen das knappe Budget betrachten, das sie selbst geschaffen haben. Die Hand, die einst das Schwert der Gerechtigkeit schwang, wird nun ausgestreckt, flehend um Hilfe. Ach, wie tragisch, dass die Kulissen, die einst stolz und sicher standen, nun bröckeln und fallen.
So zeigt sich das Schauspiel als düstere Komödie, ein sarkastisches Meisterwerk, in dem die Sparsamkeit zur bitteren Realität wird. Und während der Vorhang fällt, bleibt das Echo der leeren Kassen zurück, und die Bühne wird für das nächste Akt bereitet, in der Hoffnung auf ein Drehbuch, das mehr als nur leere Worte und verschwenderische Versprechen bereithält.