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FFF

geralt (CC0), Pixabay

Greta Thunberg begann 2018 vor dem schwedischen Parlament zu streiken und hätte nie erwartet, welch globalen Einfluss dieser Akt haben würde. Innerhalb eines Jahres wurde ihr „Schulstreik fürs Klima“ zur weltweiten „Fridays for Future“ (FFF) Bewegung. Anfangs wurde sie wegen ihres Autismus in den Medien als kurioses, naives Mädchen dargestellt, und der junge Altersdurchschnitt der FFF-Teilnehmer wurde oft kritisiert. Doch Gruppen wie „Parents for Future“ und „Scientists for Future“ unterstützten bald den Aufruf der jungen Menschen zur Bewältigung der Klimakrise.

Thunbergs eindringliche Rede beim UN-Klimagipfel, in der sie fragte „Wie könnt ihr es wagen?“, wurde zu einem Markenzeichen. Millionen junger Menschen fühlten sich durch die Bewegung ermächtigt, das unverantwortliche Handeln der heutigen Gesellschaft zu kritisieren, das ihre Zukunft bedroht. Trotz Hindernissen, wie der Corona-Pandemie, blieb die FFF-Bewegung sowohl online als auch offline aktiv.

Nach fünf Jahren hat „Fridays for Future“ die öffentliche und politische Diskussion über den Klimawandel stark beeinflusst. Viele Menschen haben als Reaktion auf die Bewegung ihre Lebensgewohnheiten geändert. Dennoch hat FFF ihre Hauptziele, wie Klimaneutralität bis 2035 in Deutschland, nicht vollständig erreicht. Andere Klimaprotestbewegungen sind entstanden und suchen den Anschluss an FFF. Die Bewegung hat sich weiterentwickelt und setzt sich nun unter dem Begriff „Klimagerechtigkeit“ auch für andere marginalisierte Gruppen ein, die besonders hart von den Klimaveränderungen getroffen werden.

Greta Thunberg betont, dass alle gemeinsam ihre Stimme erheben müssen, um wirkliche Veränderungen zu bewirken. Der Kampf um den Klimaschutz ist noch lange nicht vorbei

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