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Auswirkungen des 49-Euro-Tickets auf den Verkehr

Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Die Einführung des 49-Euro-Tickets in Deutschland zeigt bereits im Mai und Juni deutliche Auswirkungen auf den Bahn- und Straßenverkehr. Eine Analyse von Mobilitätsdaten des Mobilfunkanbieters O2 Telefonica, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, deutet darauf hin.

Nach der Einführung des Tickets Anfang Mai ist ein bemerkenswerter Anstieg bei Bahnreisen über eine Distanz von mehr als 30 Kilometern zu verzeichnen. Im Juni wurde die Zahl dieser Pendelfahrten um mehr als ein Viertel im Vergleich zum April erhöht.

Gleichzeitig zeigt die Datenanalyse, dass sich der Anteil der Schienenbeförderung im Vergleich zur Zeit vor der Einführung des 49-Euro-Tickets um etwa 2,5 Prozentpunkte erhöht hat. Dies deutet auf eine spürbare Verlagerung von Verkehr von der Straße auf die Schiene hin.

Für diese Untersuchung hat der Datenspezialist Teralytics im Auftrag von O2 Telefonica die anonymisierten Bewegungsprofile von etwa 40 Millionen Mobiltelefonen ausgewertet und auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet.

Das Deutschlandticket ermöglicht es für 49 Euro pro Monat, landesweit den gesamten Nah- und Regionalverkehr zu nutzen. Im Juni wurde das Ticket laut Angaben des Verbands deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) von mehr als 9,6 Millionen Fahrgästen genutzt. Der VDV geht davon aus, dass sich in Zukunft perspektivisch 17 Millionen Menschen für ein Deutschlandticket entscheiden werden.

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