Haaland wird US–Innenministerin
Die Kongressabgeordnete Deb Haaland wird als erste amerikanische Ureinwohnerin einen Ministerposten im US–Kabinett bekleiden. Eine Mehrheit des Senats bestätigte ihre Nominierung als Innenministerin im Kabinett des demokratischen Präsidenten Biden. Sie soll in Kürze vereidigt werden.
Die Demokratin Haaland aus dem Bundesstaat New Mexico gehört zum Stamm der Pueblo of Laguna. Ihrer Webseite zufolge lebt ihre Familie seit mehr als 30 Generationen in dem südlichen Bundesstaat.
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Institut verteidigt Impfstopp
Das für die Impfstoffe zuständige Paul–Ehrlich– Institut (PEI) hat seine Empfehlung zur Aussetzung von Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca verteidigt.
Von den sieben in Deutschland aufgetretenen Fällen mit Thrombosen der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang zur Impfung sind drei tödlich verlaufen, wie Institutspräsident Cichutek in der ARD sagte. „Wir haben aufgrund von neuen Untersuchungen, aber auch neuen Meldungen, eine neue Lage.„
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Tauber zieht Rückzug vor
Der frühere CDU–Generalsekretär und jetzige Verteidigungsstaatssekretär Peter Tauber zieht sich krankheitsbedingt vorzeitig aus der Politik zurück. Er hatte dies bereits zur Bundestagswahl im September geplant.
Am Montag kündigte er jedoch auf Facebook an: „Zu Ostern werde ich mein Amt als Parlamentarischer Staatssekretär niederlegen. Das habe ich mit der Bundeskanzlerin und der Bundesministerin der Verteidigung besprochen.„ Auch sein Bundestagsmandat werde er zeitnah niederlegen.
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Proteste gegen Polizeigesetz
Hunderte Menschen haben in London gegen ein neues Polizeigesetz und Gewalt an Frauen demonstriert. Zeitweise blockierten die Demonstranten die Westminster Bridge nahe des Parlaments. Der„Police, Crime, Sentencing and Courts Bill„, der am Nachmittag in die zweite Lesung im Unterhaus ging, soll unter anderem die Befugnisse der Polizei zur Einschränkung von Protesten erweitern.
Beamte hatten am Samstag bei einem Gedenken an die entführte und getötete Sarah Everard eingegriffen. Das Vorgehen führte zu heftiger Kritik.