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Astrazeneca

qimono (CC0), Pixabay

Nach der Aussetzung der Impfungen mit dem Coronavirus-Vakzin von Astrazeneca in mehreren europäischen Ländern ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Zweifeln an dessen Sicherheit entgegengetreten. Nichts spreche gegen den Einsatz des Impfstoffs, hieß es am Freitag. Laut der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sollten aber allergische Reaktionen als mögliche Nebenwirkungen aufgenommen werden.

Dänemark hatte am Donnerstag bekanntgegeben, die Impfungen mit dem in der EU zugelassenen Präparat des britisch-schwedischen Unternehmens AstraZeneca für 14 Tage auszusetzen. Als Grund nannte die dänische Gesundheitsverwaltung Berichte über schwere Fälle von Blutgerinnseln, nachdem Menschen mit dem Präparat geimpft worden seien. Allerdings gaben die Behörden an, nicht zu wissen, ob es einen Zusammenhang gebe. Mehrere Länder folgten Dänemark.

„AstraZeneca ist ein hervorragender Impfstoff, genau wie die anderen eingesetzten Vakzine“, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris. Nichts spreche dagegen, ihn weiterhin einzusetzen. Die WHO lässt sich bei Beurteilungen von einem Impfausschuss unabhängiger Fachleuten beraten. Man untersuche die Berichte wegen möglicher Nebenwirkungen nach der Verabreichung des Impfstoffes, sagte Harris weiter. Ein kausaler Zusammenhang zwischen der Impfung und den gemeldeten Gesundheitsproblemen konnte bisher nicht festgestellt werden.

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