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Hackerangriff in den USA – China verantwortlich

geralt (CC0), Pixabay

Von dem vor einigen Tagen bekanntgewordenen Hackerangriff in den USA dürften mindestens 30.000 Organisationen betroffen sein. Darunter sind Firmen ebenso wie Stadtverwaltungen und Forschungseinrichtungen. Im Verdacht stehen chinesische Hacker, die eine Sicherheitslücke bei Microsoft ausgenutzt haben sollen – für das Weiße Haus eine „akute Bedrohung“.

Der Cybersicherheitsexperte Brian Krebs analysierte am Freitag auf seiner Website das Vorgehen der Hacker: Die Angreifer hätten eine Sicherheitslücke im E-Mail-Dienst Exchange des Softwarekonzerns Microsoft ausgenutzt, E-Mails gestohlen und Computer mit Programmen infiziert, die eine Fernsteuerung erlauben würden.

Der Angriff war diese Woche bekanntgeworden. Nachdem Microsoft am Dienstag das Sicherheitsupdate für Exchange veröffentlicht hatte, sei die Zahl der Angriffe aber „dramatisch angestiegen“, schrieb Krebs unter Berufung auf anonyme Quellen.

„Mindestens 30.000 Organisationen in den Vereinigten Staaten, darunter eine erhebliche Zahl an kleinen Unternehmen, Stadtverwaltungen und Regionalregierungen, sind in den vergangenen Tagen von einer ungewöhnlich aggressiven chinesischen Cyberspionageeinheit angegriffen worden, die sich auf den Diebstahl von E-Mails konzentriert.“

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