Cyberangriffe kosten die Weltwirtschaft in diesem Jahr laut einer Studie mehr als eine Billion Dollar (820 Mrd. Euro) – um die Hälfte mehr als noch 2018. Wie die Computersicherheitsfirma McAfee und das Zentrum für strategische und internationale Studien (CSIS) heute mitteilten, summieren sich die Schäden durch die kriminellen Aktivitäten damit auf mehr als ein Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.
Den Forschern zufolge gab es einen Anstieg sowohl bei Ransomware, bei der Cyberkriminelle Daten verschlüsseln und für die Entsperrung ein Lösegeld verlangen, als auch bei Phishing-Attacken, der Übernahme von E-Mail-Konten, Spionagesoftware oder dem Diebstahl von Kryptowährungen. Ein Teil der Fälle sei darauf zurückzuführen, dass derzeit angesichts der Coronavirus-Pandemie mehr Menschen aus der Ferne auf ihre Arbeitsnetzwerke zugreifen.