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Telegram

LoboStudioHamburg (CC0), Pixabay

Telegram hatte in den sieben Jahren seit seinem Start viele fragwürdige Labels: Die App gilt als Drehscheibe für Extremisten aller Art, ist laut Studien Rückzugsort für Kleinkriminelle und in ihren tiefen Ecken eine Mischung aus Schwarzmarkt und Raubkopier-Mekka.

Andererseits wird Telegram auch in repressiv regierten Staaten für Kommunikation und Protest genutzt, und zahlreiche Userinnen und User vertrauen der App als Alltagsmessenger, weil sie mit besonderer Sicherheit wirbt.

Zuletzt verbreitete sich Telegram nicht unwesentlich, weil die App im Kreis von Verschwörungstheoretikern und Coronavirus-Demos gerne verwendet wird – unter anderem, weil dort den anderen Plattformen Zensur vorgeworfen wird.

Im deutschsprachigen Raum ist die Bekanntheit zuletzt gewachsen, weil auch (semi-)prominente Verschwörungstheoretiker wie Xavier Naidoo, Attila Hildmann und Michael Wendler sich auf Telegram zurückzogen, um dort teils höchstgradig krude Thesen unter das Volk bringen – garniert mit Eigenwerbung und zahlreichen Emojis.

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