Virusbedingte Einschränkungen wird es auch noch nach Ostern geben

Nach Einschätzungen von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) wird sich die Lage auch nach Ostern noch nicht grundsätzlich ändern. Es ist damit zu rechnen, dass die Einschränkungen nur sehr langsam aufgehoben werden, um nach einem erwarteten ersten Rückgang kein Neuaufflammen der Epidemie zu riskieren. Derzeit kontrolliert die Berliner Polizei verstärkt die Einhaltung der Kontaktbeschränkung und Abstandsregel, unter anderem mit Hilfe eines Hubschraubers.

Mittlerweile vermeldet Berlin 1425 bestätigte Fälle, wobei der Großteil mit 1065 Infizierten der Altersgruppe 25-59 Jahre angehört. 15 Infizierte sind laut Statistik bis vier Jahre alt, 20 über 80. In der Statistik nach Bezirken gibt es die meisten Infizierten laut Senatsverwaltung in Mitte (223), gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf (170), Tempelhof-Schöneberg (154) und Friedrichshain-Kreuzberg (151). Die wenigsten Infizierten hat der Bezirk Marzahn-Hellersdorf mit 46, gefolgt von Spandau (48) und Lichtenberg (66). Ein 42-jähriger Mann ist dem Virus erlegen.

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