Umsatz- und Beschäftigungszahlen im Dienstleistungsbereich steigen weiter

Die Umsätze in ausgewählten Dienstleistungsbereichen lagen im 2. Quartal 2019 kalender- und saisonbereinigt 3,8 % höher als im 2. Quartal 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten Berechnungen weiter mitteilt, wurde damit der höchste Stand seit Beginn der Erfassung im Jahr 2003 erreicht. Im Vergleich zum 1. Quartal 2019 ist der bereinigte Umsatz um 1,0 % gestiegen. Die saisonbereinigte Beschäftigtenzahl nahm im Vergleich zum 2. Quartal 2018 um 1,0 % zu und erreichte ebenfalls einen neuen Höchststand. Gegenüber dem 1. Quartal 2019 stieg sie um 0,1 %.

Etwa jede fünfte in Deutschland beschäftigte Person ist in den einbezogenen Dienstleistungsbereichen tätig. Die dazu gehörenden Branchen erbringen zusammen rund ein Drittel der Bruttowertschöpfung im unternehmerischen – das heißt nichtstaatlichen – Dienstleistungsbereich in Deutschland.

Deutliches Umsatzplus bei Rechts- und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüfung, Minus in der Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften 

Einen deutlichen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnete – kalender- und saisonbereinigt – der Wirtschaftsbereich Rechts- und Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung mit +8,1 %. Der diesem Wirtschaftsbereich übergeordnete Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen verzeichnete einen Anstieg der bereinigten Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,0 %. Einen Umsatzrückgang gab es dagegen bei der Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften: Dort hat sich der bereinigte Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,7 % vermindert.

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