UDI – Droht dem deutschen Anlagemarkt eine neue große Pleite?

Nach der Bekanntgabe der BaFin-Hinweise bezüglich des eventuellen UDI-Zahlungsausfalls haben wir auch mit Rechtsanwalt Jens Reime aus Bautzen gesprochen, der schon häufig erfolgreich Anleger aus diversen Beteiligungen vertreten hat. Er sieht es möglicherweise als Anfang vom Untergang an, rät aber trotzdem den Anlegern, derzeit ruhig und besonnen zu bleiben, aber sich auch bei den jetzt sicherlich anstehenden komplexen Diskussionen zwischen Anlegern und dem Unternehmen von einem erfahrenen Rechtsanwalt aus dem Bank- und Kapitalmarktrecht vertreten zu lassen.

Wenn man viel Geld investiert hat und nun sein Erspartes bangt, dann sollte man sich schon bestmöglich vertreten lassen. Das Beispiel UDI zeigt aber auch wieder eine Unart, die wir, so Jens Reime, in den letzten Jahren wiederholt bei unternehmerischen Beteiligungen feststellen müssen: Hier wird mit dem Wort FESTZINS geworben, so dass der Kunde dann oftmals den Eindruck bekommt, dass es ja wie bei einer Bank ist, aber mit mehr Zinsen. Das ist es aber eben nicht, wie Anleger nun auch hier feststellen müssen.

Hier müssen nun schnellstmöglich außerordentliche Anlegerversammlungen einberufen werden, auf denen das Unternehmen dann machbare Wege aus der Krise der Unternehmen aufzeigt. Gleichzeitig muss man auch die Geschäftsführung durch einen Anlegerausschuss beobachten und unterstützen lassen, damit dann auch mögliche beschlossene Maßnahmen umgesetzt werden.

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