Bankenabgabe 2019: Deutsche Institute zahlen zwei Milliarden Euro an Einheitlichen Abwicklungsfonds

Die BaFin erhebt als nationale Abwicklungsbehörde für den Einheitlichen Abwicklungsfonds der Bankenunion (Single Resolution FundSRF) von den deutschen Instituten für das Beitragsjahr 2019 wie im Vorjahr eine Bankenabgabe in Höhe von zwei Milliarden Euro.

Von der Gesamtsumme der Bankenabgabe entfallen 1,23 Milliarden Euro auf Groß- und Regionalbanken, 315 Millionen Euro auf Landesbanken und Spitzeninstitute des Sparkassen- und Genossenschaftssektors, 155 Millionen Euro auf bestimmte weitere Institute wie Hypothekenbanken und Finanzdienstleister, 185 Millionen Euro auf Sparkassen und 110 Millionen Euro auf Genossenschaftsbanken.

702 kleinere Institute führen pauschalierte Beiträge an den SRF ab; die Beiträge größerer Institute ergeben sich anhand einer auf verschiedenen Indikatoren basierenden Risikobewertung.

Die europäische Abwicklungsbehörde (Single Resolution BoardSRB) errechnet jährlich die Bankenabgabe und verwaltet den SRF. Die BaFin wird die für den SRF erhobenen Mittel Ende Juni 2019 auf die Deutschland zugeordnete nationale Kammer des SRF übertragen.

Zusätzlich zu den Beiträgen für den SRF wurden noch etwa zwölf Millionen Euro von EU-Zweigstellen von Drittstaatsinstituten und CRRWertpapierfirmen unter Einzelaufsicht der BaFin erhoben. Diese Mittel werden national verwaltet.

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