Wider jeglicher Prognose?

Nun das kommt ganz auf den Blickwinkel drauf an! Wir haben in den vergangenen Monaten immer wieder Umfragen lesen können, vor allem in der SPD-nahen Presse. Erstaunlich daran war allerdings, dass, wenn man mit den Bürgern direkt spricht, man ein völlig anderes Ergebnis erhielt als in den angeblichen Umfragen.

Die gleiche Situation hatten wir jetzt wieder bei der OB-Wahl in Görlitz.

Auch hier hatte keine der Zeitungen, die man als SPD-nah ansehen kann, den AfD-Bewerber Sebastian Wippel als stärksten Kandidaten gesehen. Sprach man aber mit der Bevölkerung in Görlitz direkt, dann zeichnete sich genau das Ergebnis ab, welches nun aus Görlitz vermeldet wurde. Sebastian Wippel von der AfD geht nämlich als deutlicher Wahlsieger in die entscheidende Stichwahl.

Etwas passieren muss endlich bei der Sachsen-CDU. Hier sollte man sich dann sicherlich die Frage stellen, ob man die Wahlkampfthemen überarbeiten muss? Versteht man seitens der Partei noch die Bevölkerung in Sachsen? Gibt es ein Weiterso in der Sachsen-CDU, dann droht am 1. September 2019 , dem Tag der Sachsen-Landtagswahl, ein böses Erwachen.

Schlimmer geht nimmer, so hat man es wiederum bei der Sachsen-SPD gedacht, aber es ist genau das passiert, was wir immer berichtet haben. Die Sachsen-SPD ist in den einstelligen Prozentbereich gerutscht. Nur noch 8,6 % – diese Zahl verlangt eigentlich nach personellen Konsequenzen in der Partei. Mit Martin Dulig kann und wird die SPD in Sachsen kein wesentlich besseres Ergebnis bei der Landtagswahl am 1. September 2019 erzielen.

Natürlich trägt Martin Dulig nicht die alleinige Schuld an diesem Desaster, aber er ist der Kopf dieses „SPD-Dreamteams“ in Sachsen, also in der Verantwortung. Ja, die Fehler wurden auch nicht in den letzten Wochen und Monaten gemacht, sondern hier trägt EX-SPD-Generalsekretärin Jana Kolbe aus Leipzig eine sehr große Mitschuld. Sie hat es ganz klar versäumt, die Sachsen-SPD in der Zeit ihrer Regentschaft als Generalsekretärin für Sachsen so bei den Bürger zu positionieren, das die SPD dann auch wählbar ist.

Wir haben schon lange gesagt, hört bitte endlich auf die AfD in Sachsen zu dämagogisieren, setzt euch mit dieser Partei in der Öffentlichkeit mit Sachdiskussionen auseinander, ja nehmt die AfD sogar mit in die politische Verantwortung, denn da muss sie zeigen, was sie kann und will.

Das Wahlergebnis in Sachsen muss einem nicht gefallen, aber der Bürger hat gewählt und das muss man akzeptieren.

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