Zur energycoop eG-Pleite

Nach dem zu urteilen, was so über die Hintergründe der Pleite des o.g. Unternehmens mittlerweile bekannt worden ist, hat wohl der erforderliche kaufmännische Sachverstand gefehlt, um die energycoop eG erfolgreich zu führen. Möglicherweise hat hier nur der Vertrieb im Vordergrund gestanden. Betroffen von diesem Vorfall sind bundesweit nun rund 43.000 Kunden, knapp ein Viertel davon in Niedersachsen.

Bereits seit Donnerstag liefert energycoop an sie keinen Strom und kein Gas mehr. Das habe der jeweilige Grundversorger übernommen, sagte der Sprecher der Insolvenzverwalterin gegenüber Medien.

Als Grund für die Pleite nennt energycoop steigende Preise beim Einkauf von Strom und Gas bei zugleich fixierten Absatzverträge.

Kunden, die noch Forderungen an die Genossenschaft haben, die nach der Insolvenz als aufgelöst gilt, sollten sich mit einem Brief bzw. einer E-Mail an den zuständigen Insolvenzverwalter (akuleba@schoofspartner.de) wenden und ihre Forderung anmelden.

Kunden, die dem Unternehmen eine Einzugsermächtigung gegeben hatten, können gezahlte Abschläge noch über ihre Bank zurückholen, was man im eigenen Interesse auch tun sollte, um den Schaden gering zu halten.

2 Kommentare

  1. DerPrüfer 10. April 2019
  2. DerPrüfer 11. April 2019

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