FC Bayern München AG – Bilanz

FC Bayern München AG

München

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2017 bis zum 30.06.2018

Zusammengefasster Lagebericht und Konzern für das Geschäftsjahr 2017/2018

der FC BAYERN MÜNCHEN AG

A. Grundlagen der FC BAYERN MÜNCHEN AG und des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

II. Geschäftsverlauf

1. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Wirtschaftliche Lage

1. Ertragslage

2. Finanzlage

3. Vermögenslage

IV. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage und zum Geschäftsverlauf

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagement

2. Umfeld- und Branchenrisiken

3. Leistungswirtschaftliche Risiken

4. Personal- und Strategierisiken

5. Finanzwirtschaftliche Risiken

6. Chancen

7. Ergebnis der Risikoanalyse aus der Sicht des Vorstands

II. Prognosebericht

1. Voraussichtliche Entwicklung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen

2. Voraussichtliche Entwicklung der Ertragslage

3. Voraussichtliche Entwicklung der Finanzlage

4. Voraussichtliche Entwicklung der Vermögenslage

5. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

A Grundlagen des Konzerns

Folgende Gesellschaften bilden den Konzernkreis:

MUTTERUNTERNEHMEN

FC BAYERN MÜNCHEN AG, München

TOCHTERUNTERNEHMEN

FC BAYERN MÜNCHEN Fan-Shop AG & Co. KG, München

FC BAYERN MÜNCHEN Fan-Shop Beteiligungs-GmbH, München

FC BAYERN MÜNCHEN Service AG & Co. KG, München

FC BAYERN MÜNCHEN Service Beteiligungs-GmbH, München

FC BAYERN MUNICH International GmbH, München

FC BAYERN MUNICH LLC, New York

FC BAYERN MUNICH (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai

Allianz Arena München Stadion GmbH, München

Allianz Arena Payment GmbH, München

Arena Stadion Beteiligungs GmbH & Co. KG, München

ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN

FC BAYERN Tours GmbH, München

Die Konzernmutter hält an allen Tochterunternehmen einen Kapitalanteil von 100%, am assoziierten Unternehmen 50%.

Die Grundlagen des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern haben sich gegenüber dem Vorjahr quantitativ und qualitativ nicht verändert.

FC BAYERN MÜNCHEN AG

Die FC BAYERN MÜNCHEN AG unterhält Lizenzmannschaften der Herren und Frauen und betreibt ein Nachwuchsleistungszentrum mit mehreren Jugend- und einer Frauenmannschaft. Die beiden Lizenzmannschaften spielen national jeweils in der 1. Fußballbundesliga und im DFB-Pokal sowie international in der UEFA Champions League.

Die wirtschaftlichen Aktivitäten gliedern sich in die Bereiche Spielbetrieb, Medienvermarktung, Werbung/Sponsoring sowie Handel.

FC BAYERN MÜNCHEN Fan-Shop AG & Co. KG, München

Der stationäre Handel mit Merchandisingprodukten wird durch eine rechtlich selbständige Tochtergesellschaft geführt. Die FC BAYERN MÜNCHEN Fan-Shop AG & Co KG unterhält Stores in München, Berlin, Oberhausen und am Irschenberg.

FC BAYERN MÜNCHEN Service AG & Co. KG, München

Die Gesellschaft organisiert Serviceleistungen für die FC BAYERN MÜNCHEN AG. Das Leistungsspektrum umfasst u.a. Ticketing, Facility Management, Sicherheitsdienstleistungen und die Pflege der Trainingsplätze.

FC BAYERN MUNICH International GmbH, München

Die Gesellschaft betreibt auf der chinesischen Handelsplattform „TMALL Global“ einen Onlineshop in Landessprache. Das entsprechende Logistik- und Versandzentrum wird vom Partnerunternehmen Deutsche Post AG (DHL) in Hongkong betrieben.

FC BAYERN MUNICH LLC, New York

Zur Aufgabe der Gesellschaft mit Sitz in New York gehört der Ausbau der Marke FC BAYERN MÜNCHEN in Nord- und Lateinamerika. Des Weiteren ist sie für die Pflege des dortigen Fan-Netzwerks sowie die Betreuung von bestehenden Partnern auf diesen Kontinenten verantwortlich.

FC BAYERN MUNICH (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai

Die Gesellschaft mit Sitz in Shanghai hat analog zur FC BAYERN MUNICH LLC die Aufgabe, die Marke FC BAYERN MÜNCHEN auf dem chinesischen Markt weiter auszubauen und zu repräsentieren. Auch hier steht neben dem Ausbau des FC BAYERN MÜNCHEN Netzwerkes die Betreuung von bestehenden Partnern und Fans im Vordergrund.

Allianz Arena München Stadion GmbH

Die Allianz Arena München Stadion GmbH betreibt und vermarktet die Allianz Arena in München als Heimatstadion des größten Fußballclubs der Welt.

Allianz Arena Payment GmbH

Die Gesellschaft gibt eine elektronische Karte in Form einer Pre-Paid-Card zum Kauf von Waren und Dienstleistungen in der Allianz Arena aus und wickelt den IT-gestützten Zahlungsverkehr ab. Sie ist ausschließlich als Dienstleistungsunternehmen für die Allianz Arena München Stadion GmbH tätig. Eine darüberhinausgehende eigenständige Geschäftstätigkeit wird nicht betrieben.

B Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Lizenzfußball in Deutschland erweist sich weiterhin weitgehend unabhängig von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage. Die Bundesliga bleibt weiterhin die zuschauerstärkste Fußballiga der Welt und das ungebremste Interesse der Sponsoren wie der Stadionbesucher sichert zumindest den meisten Clubs feste Einnahmeströme.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballes zeigt sich in der Entwicklung der Einnahmen: Die Clubs der Bundesliga und der 2. Liga haben 2016/2017 zum ersten Mal in ihrer Geschichte beim Gesamterlös die Marke von € 4 Mrd. überschritten.

Ab der Saison 2017/2018 hat sich die Einnahmesituation der beiden Ligen noch einmal durch die neuen Abschlüsse in der zentralen TV-Vermarktung der Medienrechte signifikant verbessert. In der Vermarktungsperiode 2017/2018 bis 2020/2021 werden in Summe über € 5,7 Mrd. eingenommen und an die Clubs ausgekehrt.

Das marktwirtschaftlich gute Umfeld wirkt sich auch auf die wirtschaftliche Lage der Proficlubs aus. In der Saison 2016/2017 schlossen 16 von 18 Bundesligisten mit positivem Ergebnis ab (zweitbestes Ergebnis der Bundesliga Geschichte), die Eigenkapitalquote der Clubs ist so hoch wie bisher noch nie und alle Clubs haben im Frühjahr 2018 die Lizenz für die Spielzeit 2018/2019 erhalten.

Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf den Transfermarkt. Die steigenden Erträge aus der Medienvermarktung, international auch gefördert durch die Investorenstruktur (v.a. in England und Spanien), führt nach wie vor zu erhöhten Investitionen in die Spielerkader. In der Bundesliga wurde mit rd. € 600 Mio. ein neuer Transferrekord aufgestellt. Infolge nimmt auch die Bedeutung der Transfereinnahmen an den Gesamterlösen der Clubs zu.

International führte dies in der Saison 2017/2018 zu den drei Rekordtransfers in der bisherigen Fußballgeschichte mit Neymar € 222 Mio., Countinho € 163 Mio. und Dembele € 105 Mio. Die deutschen Clubs haben gegenüber den finanziellen Ressourcen in England und Spanien einen deutlichen Wettbewerbsnachteil, der sich auch im Abschneiden der deutschen Clubs in internationalen Wettbewerben zeigt.

Als weitere Folge der gestiegenen Einnahmesituation ist die Entwicklung der Personalkosten zu betrachten. Die finanzstarken Ligen zeichnen sich durch eine starke Anziehungskraft auf die Topstars aus. Deutschland weist hierbei aber immer noch die geringste Personalkostenquote (Personalkosten im Verhältnis zur Gesamtleistung) aus.

II. Geschäftsverlauf

1. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Zielsetzung des FC BAYERN MÜNCHEN geht über rein finanzielle Ziele hinaus. Als Marktführer in Deutschland und international sportlich wie wirtschaftlich etablierter Spitzenclub verfolgt der FC BAYERN MÜNCHEN den weiteren Ausbau und die Stärkung der Marke FC BAYERN MÜNCHEN und vor allem den sportlichen Erfolg in den nationalen und internationalen Wettbewerben.

MARKENKERN FC BAYERN MÜNCHEN

Der FC BAYERN MÜNCHEN als eine der weltweit bekanntesten und wertvollsten Fußballmarken steht für Leistungsorientierung, sportlichen Erfolg, Selbstbewusstsein, internationale Aktivität, wirtschaftliche Solidität, aber auch für Innovation im Marketing. Grundlage des Erfolgs ist die konsequente Umsetzung einer Markenphilosophie, die auf folgenden Grundsätzen beruht:

Der Kern des FC BAYERN MÜNCHEN sind die organisierten Mitglieder, die Fans und seine weltweiten Anhänger.

Der sportliche Erfolg des Unternehmens basiert auf nachhaltigem Wirtschaften.

Die Stärke der Marke ist unabhängig von kurzfristigen sportlichen Ergebnissen.

Das Handeln des Clubs folgt dem Bewusstsein sozialer und ökologischer Verantwortung.

Loyalität und Zuverlässigkeit gegenüber Partnern, Angestellten und der gesamten FC BAYERN MÜNCHEN Familie.

Wie die nachfolgend dargestellten Leistungsindikatoren zeigen, konnte der FC BAYERN MÜNCHEN in der Saison 2017/2018 seine Markenstärke national und international ausbauen.

SPORTLICHE ERFOLGE

Die Lizenzmannschaft des FC BAYERN MÜNCHEN war auch in der Saison 2017/2018 sportlich wieder erfolgreich: Zum sechsten Mal in Folge wurde der Club in der Fußballbundesliga Deutscher Meister.

Damit und mit dem Gewinn des Supercups zu Saisonbeginn, dem Erreichen des Pokalfinales sowie des Halbfinales der UEFA Champions League blickt der FC BAYERN MÜNCHEN wieder auf eine sportlich erfolgreiche Saison zurück.

Auch andere Mannschaften des FC BAYERN MÜNCHEN waren erfolgreich. So wurde die U17 Süddeutscher Meister und die Frauen Bundesligamannschaft erreichte im DFB-Pokal der Frauen das Finale.

ENTWICKLUNG DER LIZENZMANNSCHAFT

Die Erhaltung und Stärkung der sportlichen Leistungsfähigkeit der Lizenzspielermannschaft ist eine der wesentlichen Kernaufgaben. Dafür steht der Mannschaft in der Säbener Straße ein hervorragendes Team aus Trainer, Physiotherapeuten, Medizinern und weiteren Betreuern sowie ein Leistungszentrum nach modernsten Maßstäben zur Verfügung. Bezüglich des Kaders analysiert der FC BAYERN MÜNCHEN die nationalen und internationalen Märkte hinsichtlich möglicher Verstärkungen.

Der Kader der Lizenzmannschaft verzeichnete in der Saison 2017/2018 folgende Zu- und Abgänge:

Zugänge: Corentin Tolisso, Niklas Süle, Serge Gnabry, Sebastian Rudy (ablösefrei von TSG 1899 Hoffenheim), James Rodriguez (Leihe von Real Madrid), Sandro Wagner (Wintertransfer von TSG 1899 Hoffenheim)

Ausgeliehen waren: Serge Gnabry (TSG 1899 Hoffenheim), Marco Friedl (Werder Bremen), Douglas Costa (Juventus Turin), Renato Sanches (Swansea City)

Abgänge: Philipp Lahm (Karriereende), Xabi Alonso (Karriereende), Medhi Benatia (Juventus Turin), Gianluca Gaudino (Chievo Verona).

Vertragsverlängerungen: Joshua Kimmich, Franck Ribéry, Arjen Robben, Rafinha, Sven Ulreich

Lizenzspielerverträge für Jugendspieler: Christian Früchtl (ab Januar 2018)

Am 28.09.2017 wurde das Trainerteam um Carlo Ancelotti freigestellt, die Teamleitung übernahm bis zum Saisonende Jupp Heynckes.

Nach dem Wechsel von Michael Reschke zum VfB Stuttgart wurde Hasan Salihamidzic als neuer Sportdirektor verpflichtet.

Durch die langfristigen Verträge mit vielen jungen und leistungsstarken Spielern ist die Qualität der Mannschaft nachhaltig gesichert. Das konstant hohe sportliche Niveau und die Attraktivität der Lizenzmannschaft sowie die damit verbundenen langjährigen nationalen und internationalen Erfolge sind die Basis für die weltweit starke Marke FC BAYERN MÜNCHEN und sind so auch die Grundlage für das erfolgreiche wirtschaftliche Handeln des Unternehmens.

INTERNATIONALE VERMARKTUNG

Um im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben, ist der FC BAYERN MÜNCHEN beständig auf neuen Märkten aktiv: Insbesondere in China und den USA, Staaten, in denen sich der Fußball einer zunehmenden Beliebtheit erfreut. Dies bietet nicht nur die Chance einer Steigerung des Fanpotentials und einer Intensivierung der Geschäftstätigkeit, sondern erfordert auch geeignete Maßnahmen, um dem steigenden Interesse am FC BAYERN MÜNCHEN nachzukommen.

Der FC BAYERN MÜNCHEN verfolgt durch jährliche internationale Reisen, sogenannte „Summer Tours“ und regelmäßigen Events eine Steigerung der Präsenz in seinen Zielmärkten USA und China. Diese Aktivitäten dienen einem nachhaltigen Markenausbau und darauf aufbauend einer Steigerung der Einnahmenströme (u.a. im Merchandising und Sponsoring). Dabei sind u.a. Medienkooperationen, Kooperationen im Bereich Jugendfußball (Football Schools), Fanclub-Aktivitäten, Aktivierung mit Sponsoring-Partnern und vor allem digitale Plattformen mit spezifischem, lokalem Content wesentlicher Bestandteil der internationalen Strategie. Hierfür unterhält der FC BAYERN MÜNCHEN in den USA und in China jeweils eine Tochtergesellschaft zur permanenten Betreuung der lokalen Märkte durch Mitarbeiter vor Ort.

FANBASIS

Die nationale und verstärkt auch die internationale Fangemeinschaft hat großen Einfluss auf die wirtschaftliche und damit auch auf die sportliche Leistungskraft eines Fußballclubs. Der FC BAYERN MÜNCHEN kann für die Saison 2017/2018 eine Steigerung aller wesentlichen Fan-Kennzahlen zeigen.

Die Zahl der Anhänger des FC BAYERN MÜNCHEN beläuft sich weltweit auf über 650 Mio. In mehr als 4.400 Fanclubs sind über 348.000 Fanclubmitglieder organisiert.

Der FC BAYERN MÜNCHEN eV ist mit 290.000 Mitgliedern der größte Sportverein der Welt. Nachfolgend ein Überblick über Kennzahlen aus der digitalen Welt:

– Instagram: 13,3 Millionen Follower
– Facebook: 47,3 Millionen Follower
– Twitter: 6,2 Millionen Follower
– Website: 13,0 Mio. page impressions / Monat
– App: 11,7 Mio. page impressions / Monat

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzerns bestehen aus den Umsatzerlösen, dem EBIT und dem Cashflow. Diese haben sich im Berichtszeitraum folgendermaßen entwickelt:

UMSATZERLÖSE

Wie es der Vorstand in seinem Prognosebericht zum 30.6.2017 erwartet hatte, sind die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2017/2018 gestiegen, von € 618 Mio. im Vorjahr auf € 648 Mio.

EBIT

Das EBIT für den Berichtszeitraum beträgt € 46 Mio. (VJ € 67 Mio.).

Der Vorstand hatte für das Jahresergebnis eine leichte Steigerung erwartet, zugleich aber darauf hingewiesen, dass die Realisierung wesentlich von der Transfertätigkeit im Geschäftsjahr abhängig sein wird.

Um international die sportliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, wurde in der Saison 2017/2018 verstärkt in neue Spieler und Vertragsverlängerungen investiert. Weitergehende Abgänge von Spielern blieben aus. Die aus diesen strategischen Überlegungen resultierenden Personalaufwendungen und Abschreibungen führten entgegen der Prognose zu einem Rückgang des Ertrags.

CASHFLOW

Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit ist erwartungsgemäß positiv und hat sich gegenüber dem Vorjahr sogar fast verdoppelt. Trotz Nettoinvestitionen (Cashflow aus Investitionstätigkeit) von € – 129 Mio. und einer Dividendenzahlung in Höhe von € 16,5 Mio. stieg der Finanzmittelfonds, also die Summe der liquiden Mittel im Umlaufvermögen um € 21 Mio. auf € 221 Mio.

III. Wirtschaftliche Lage

Der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses sowie die Lage des Mutterunternehmens und des Konzerns waren im abgelaufenen Geschäftsjahr gleichgerichtet.

1. Ertragslage

a) Ergebnisentwicklung

Die Ergebnisentwicklung der FC BAYERN MÜNCHEN AG und des Konzerns wird in den nachfolgenden Grafiken veranschaulicht:

Ergebniskennzahlen

FC BAYERN MÜNCHEN AG

Entwicklung des EBITDA (in Mio. €)

Entwicklung des EBIT (in Mio. €)

Jahresüberschuss nach Steuern (in Mio. €)

FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern

Entwicklung des EBITDA (in Mio. €)

Entwicklung des EBIT (in Mio. €)

Jahresüberschuss nach Steuern (in Mio. €)

Das Jahresergebnis 2017/2018 im Konzern ist von € 39,2 Mio. im Vorjahr auf € 29,5 Mio. zurückgegangen. Die FC BAYERN MÜNCHEN AG erzielte einen Jahresüberschuss von € 22,0 Mio. (VJ € 33,2 Mio.).

Entsprechend reduzierte sich auch das Konzern-EBIT von € 67,3 Mio. im Vorjahr auf € 46,5 Mio., in der FC BAYERN MÜNCHEN AG von € 53,2 Mio. auf € 34,4 Mio.

Die Entwicklung dieser beiden Kennzahlen wurde entscheidend von den strategischen Investitionen in den Lizenzspielerkader beeinflusst, die sich in den Personalkosten und den periodischen Abschreibungen auf Spielerwerte auswirken.

b) Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzerns stiegen im Geschäftsjahr 2017/2018 von € 618,0 Mio. im Vorjahr auf € 648,1 Mio., die sonstigen betrieblichen Erträge gingen von € 22,5 Mio. im Vorjahr auf 9,3 Mio. zurück. Die Gesamtleistung des Konzerns hat damit das Ergebnis des Vorjahres (€ 640,5 Mio.) mit € 657,4 Mio. erneut überschritten.

Bei der FC BAYERN MÜNCHEN AG stiegen die Umsatzerlöse von € 581,8 Mio. auf € 616,1 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf € 8,3 Mio. (VJ € 21,3 Mio.).

Die Entwicklung der Gesamtleistung zeigen die folgenden Grafiken:

FC BAYERN MÜNCHEN AG

Entwicklung der Gesamtleistung

(in Mio. €)

FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern

Entwicklung der Gesamtleistung

(in Mio. €)

Die Ertragssituation im Spielbetrieb ist generell gekennzeichnet durch die ungebrochene Nachfrage der Fans nach Eintrittskarten – sämtliche Heimspiele in der Bundesliga, wie auch alle Partien in der UEFA Champions League, waren ausverkauft. Die Erlöse sind gegenüber der Vorsaison 2016/2017 deutlich gestiegen, hauptsächlich durch die Erträge aus der UEFA Champions League, in der der FC BAYERN MÜNCHEN durch das Erreichen des Halbfinales eine Runde weiterkam als im Vorjahr. Im DFB-Pokal hat der FC BAYERN MÜNCHEN zwar das Finale erreicht, die Einnahmen im Pokal gingen jedoch durch die geringere Anzahl an Heimspielen deutlich um € 4,7 Mio. zurück.

Im Bereich Werbung (Marketing und Sponsoring) bestehen mit allen Top-Sponsoren langfristige Verträge, was eine weitgehend stabile Ertragssituation garantiert. Bei Vertragsverlängerungen können auf Grund der höheren Reichweite und der Stärkung der Marke bessere Konditionen durchgesetzt werden. Dadurch und infolge von Bonuszahlungen für das sportlich bessere Abschneiden gegenüber dem Vorjahr konnten die Einnahmen hier deutlich gesteigert werden. Außerdem vermarktet die FC BAYERN MÜNCHEN AG die Werberechte des FC BAYERN Campus für den FC BAYERN MÜNCHEN eV als Eigentümer des Geländes auf Provisionsbasis.

Die Erlöse im Bereich der medialen Verwertungsrechte resultieren überwiegend aus der zentralen Vermarktung dieser Rechte durch die DFL (Bundesliga) und dem DFB (DFB-Pokal). In der Zentralvermarktung der Medienrechte für die Bundesliga hat 2017/2018 die neue vierjährige Vermarktungsperiode mit deutlich höheren Erträgen begonnen, was auch beim FC BAYERN MÜNCHEN zu deutlich steigenden Einnahmen führt.

Im Bereich Handel sind die Erlöse aus dem Handel mit Merchandisingprodukten um 4,7 % zurückgegangen. Dies konnte durch andere Bereiche wie z.B. das Lizenzgeschäft nicht kompensiert werden, sodass die Einnahmen im Handel leicht gesunken sind.

Die Umsätze im Bereich Allianz Arena resultieren überwiegend aus dem Pachtverhältnis mit der DO & CO München GmbH sowie aus Parkeinnahmen. Aufgrund des Auszugs des TSV München von 1860 zum Saisonende 2016/2017 und der geringeren Anzahl von Heimspielen des FC BAYERN MÜNCHEN im DFB-Pokal haben sich diese plangemäß leicht verringert.

c) Entwicklung der Aufwendungen

Im Geschäftsjahr entwickelten sich die Aufwendungen wie folgt:

FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern Aufwendungen 2017 / 2018 Aufwendungen 2016 / 2017 Veränderung
Materialaufwand 37,0 Mio. € 38,5 Mio. € -4,0 %
Personalaufwand 315,0 Mio. € 276,1 Mio. € + 14,1 %
Abschreibungen 90,1 Mio. € 81,8 Mio. € + 10,2 %
Übrige Aufwendungen 169,8 Mio. € 178,7 Mio. € -5,0 %
Steuern 16,7 Mio. € 27,0 Mio. € -38,2 %
Gesamt 628,6 Mio. € 602,2 Mio. € + 4,4 %
FC BAYERN MÜNCHEN AG Aufwendungen 2017 / 2018 Aufwendungen 2016 / 2017 Veränderung
Materialaufwand 37,4 Mio. € 38,8 Mio. € -3,6 %
Personalaufwand 302,5 Mio. € 264,9 Mio. € + 14,2 %
Abschreibungen 75,7 Mio. € 68,8 Mio. € + 10,0 %
Übrige Aufwendungen 174,7 Mio. € 178,6 Mio. € -2,2 %
Steuern 12,8 Mio. € 19,8 Mio. € -35,2 %
Gesamt 603,1 Mio. € 570,9 Mio. € + 5,6 %

Der Materialaufwand hat sich analog der Entwicklung der Einnahmen im Bereich Handel reduziert.

Der Personalaufwand ist vor allem im Bereich Lizenzspielbetrieb deutlich gestiegen. Der FC BAYERN MÜNCHEN hat erheblich in den Spielerkader investiert, um sportlich mit den anderen europäischen Spitzenclubs mithalten zu können. Die Personalkostenquote (Gesamtpersonalaufwand, bezogen auf die Gesamtleistung des Konzerns) ist deshalb auf 48 % (VJ 43 %) gestiegen.

Das Abschreibungsvolumen 2017/2018 beläuft sich nach einem Rückgang in 2016/2017 wieder auf dem Niveau von 2015/2016. Die Veränderung in den Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr resultiert überwiegend aus den getätigten Investitionen in den Spielerkader. In der Allianz Arena wurde erheblich in die Infrastruktur investiert, was sich hier in höheren Abschreibungen niederschlägt.

Die übrigen Aufwendungen sind per Saldo leicht gesunken. Dies basiert auf diversen gegenläufigen Effekten:

Im Spielbetrieb sind die Aufwendungen, vor allem wegen den Auswirkungen der geringeren Anzahl von in der Allianz Arena durchgeführten Spielen, deutlich gesunken.

Im Bereich Werbung und Eigenvermarktung stiegen die Aufwendungen, u.a. durch den Aufbau eines neuen Fernsehkanals zusammen mit der Telekom AG. Weitere Kosteneffekte sind in der Ausweitung der Internationalisierung und im Ausbau der Social-Media Plattformen begründet.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind moderat und im Verhältnis zum Umsatz gestiegen.

Die Inbetriebnahme des FC BAYERN Campus ist mit einem erheblichen Anstieg der Ausbildungskosten für das Junior Team verbunden.

2. Finanzlage

a) Grundzüge des Finanzmanagements

Der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern nimmt die Kapitalmärkte zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs nicht in Anspruch und finanziert sich ausschließlich aus Liquiditätsreserven und dem Cashflow.

b) Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur hat sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:

Kapitalstruktur des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern 2017 / 2018 2016 / 2017 Veränderung in Prozent
Eigenkapital 456,4 Mio. € 443,5 Mio. € 13,0 Mio. € 2,9 %
Rückstellungen 49,2 Mio. € 41,6 Mio. € 7,6 Mio. € 18,3 %
Verbindlichkeiten 155,3 Mio. € 138,3 Mio. € 17,0 Mio. € 12,3 %
Rechnungsabgrenzungsposten 75,9 Mio. € 52,2 Mio. € 23,7 Mio. € 45,4 %
Gesamt 736,8 Mio. € 675,5 Mio. € 61,3 Mio. € 9,1 %
Kapitalstruktur der FC BAYERN MÜNCHEN AG 2017 / 2018 2016 / 2017 Veränderung in Prozent
Eigenkapital 451,3 Mio. € 445,8 Mio. € 5,5 Mio. € 1,2 %
Rückstellungen 44,5 Mio. € 33,3 Mio. € 11,2 Mio. € 33,6 %
Verbindlichkeiten 141,2 Mio. € 121,4 Mio. € 19,8 Mio. € 16,3 %
Rechnungsabgrenzungsposten 41,4 Mio. € 26,6 Mio. € 14,8 Mio. € 55,5 %
Gesamt 678,5 Mio. € 627,2 Mio. € 51,2 Mio. € 8,2 %

Das Eigenkapital ist im Konzern gegenüber dem Vorjahr um € 13,0 Mio. auf € 456,4 Mio. gestiegen. Infolge der deutlichen Zunahme der Rechnungsabgrenzungsposten (auf Grund von Vorauszahlungen für die Saison 2018/2019) hat sich die Eigenkapitalquote im Konzern von 65,7 % auf 62,0 % und in der FC BAYERN MÜNCHEN AG von 71,1 % auf 66,5 % reduziert.

c) Investitionsanalyse

Der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern hat im Geschäftsjahr 2017/2018 € 122,5 Mio. (VJ € 46,6 Mio.) in den Spielerkader investiert.

Das Investitionsvolumen in Sachanlagen und immaterielle Wirtschaftsgüter außerhalb des Spielerkaders betrug im Geschäftsjahr 2017/2018 € 28,3 Mio. (VJ € 19,7 Mio.).

Im August wurde der FC BAYERN Campus eröffnet. Das 30 Hektar große Nachwuchsleistungszentrum, bestehend aus Akademie, Vereinsheim, einer eigenen Spielstätte sowie sieben weiteren Fußballfeldern, ist die neue Heimat der Jugend- und Frauenmannschaften des FC BAYERN MÜNCHEN. Hierbei wurden im mittleren einstelligen Millionenbereich Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt.

Nach dem Umzug des Junior Teams in den FC BAYERN Campus wird nun am Clubgelände in der Säbener Straße das nicht mehr benötigte Jugendhaus durch ein modernes Verwaltungsgebäude ersetzt und in die Trainingsflächen sowie einen neuen Betriebshof investiert. Die Investitionen beliefen sich hier im Berichtszeitraum auf rd. € 8 Mio.

Die Allianz Arena wurde mit neuen LED-Flutlichtern und neuen Videoleinwänden ausgestattet. Die Videoleinwände sind mit nun 200 qm Sichtfläche die größten Stadionleinwände Europas. Das Investitionsvolumen in die Infrastruktur der Allianz Arena für 2017/2018 beläuft sich auf rd. € 12,5 Mio.

In 2017/2018 wurden zwei neue Fan-Shops eröffnet. Im Flughafen Franz Josef Strauß einen Shop im Sicherheitsbereich des Terminal 2 und in den Pasing Arcaden.

d) Liquiditätsanalyse

Der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern verfügt über erhebliche, unmittelbar realisierbare Liquiditätsreserven. Dies führt zu einer Unabhängigkeit von Kapitalmärkten.

Der Konzern hat aus der laufenden Geschäftstätigkeit einen Cashflow in Höhe von € 166,9 Mio. (VJ 87,8 Mio.) generiert.

Zum Bilanzstichtag 30.06.2018 verfügte der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern über Finanzmittel in Höhe von € 220,8 Mio. (VJ € 199,9 Mio.). Auf die FC BAYERN MÜNCHEN AG entfallen hiervon € 161,6 Mio. (VJ € 151,9 Mio.).

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzerns stieg zum 30.06.2018 gegenüber dem Vorjahresstichtag um € 61,3 Mio. auf € 736,8 Mio.

Vermögen des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern 2017 / 2018 2016 / 2017 Veränderung in Prozent
Sonstige immaterielle Wirtschaftsgüter 1,6 Mio. € 1,9 Mio. € – 0,3 Mio. € -14,9 %
Lizenzspieler inkl. Anzahlungen 173,1 Mio. € 141,2 Mio. € 31,9 Mio. € 22,6 %
Sachanlagen 257,7 Mio. € 252,1 Mio. € 5,7 Mio. € 2,3 %
Finanzanlagen 15,6 Mio. € 0,0 Mio. € 15,5 Mio. €
Vorräte 10,9 Mio. € 14,3 Mio. € – 3,4 Mio. € – 24,0 %
Forderungen und sonst. Vermögensgenstände 43,0 Mio. € 58,3 Mio. € – 15,3 Mio. € – 26,2 %
Liquide Mittel 220,8 Mio. € 199,9 Mio. € 20,9 Mio. € 10,4 %
Übrige 14,0 Mio. € 7,8 Mio. € 6,3 Mio. € 80,3 %
Gesamt 736,8 Mio. € 675,5 Mio. € 61,3 Mio. € 9,1 %
Vermögen der FC BAYERN MÜNCHEN AG 2017 / 2018 2016 / 2017 Veränderung in Prozent
Sonstige immaterielle Wirtschaftsgüter 1,4 Mio. € 1,8 Mio. € – 0,4 Mio. € -22,6 %
Lizenzspieler inkl. Anzahlungen 173,1 Mio. € 141,2 Mio. € 32,0 Mio. € 22,6 %
Sachanlagen 35,8 Mio. € 28,1 Mio. € 7,7 Mio. € 27,5 %
Finanzanlagen 243,7 Mio. € 228,4 Mio. € 15,2 Mio. € 6,7 %
Vorräte 10,5 Mio. € 13,9 Mio. € – 3,4 Mio. € -24,4 %
Forderungen und sonst. Vermögensgenstände 38,7 Mio. € 54,4 Mio. € – 15,7 Mio. € -28,9 %
Liquide Mittel 161,6 Mio. € 151,9 Mio. € 9,7 Mio. € 6,4 %
Übrige 13,7 Mio. € 7,5 Mio. € 6,1 Mio. € 81,3 %
Gesamt 678,5 Mio. € 627,2 Mio. € 51,2 Mio. € 8,2 %

Die Zunahme des Gesamtvermögens im Konzern wie auch bei der FC BAYERN MÜNCHEN AG basiert überwiegend auf den Investitionen in den Spielerkader sowie auf der Zunahme der Finanzmittel.

IV. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage und zum Geschäftsverlauf

Das Jahresergebnis liegt im Rahmen der Erwartungen. Die Finanz- und Vermögenslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich verbessert.

Der Umsatz hat sich im Konzern und in der FC BAYERN MÜNCHEN AG abermals verbessert und konnte neue Rekordmarken setzen.

Trotz der getätigten Investitionen in den Spielerkader und die Infrastruktur konnte wieder ein beachtliches EBIT-Ergebnis sowie eine Steigerung des Cash-Flows erreicht werden.

Der Vorstand der FC BAYERN MÜNCHEN AG ist insgesamt mit dem wirtschaftlichen Verlauf des Geschäftsjahres 2017/2018 sehr zufrieden.

C Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Chancen- und Risikobericht

1.Risikomanagement

Das Risikomanagement erfolgt durch die Eingrenzung, Bewertung und Steuerung der vorhandenen Risiken. Daneben gewährleisten die Auswahl, Qualifikation und Leitung eines verantwortlichen Mitarbeiterstabes durch die Mitglieder des Vorstandes des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzerns sowie die Schaffung organisatorischer Mechanismen, die einen unmittelbaren Informationsfluss gewährleisten, die Überwachung systemimmanenter Risikopositionen.

Management-Informations-Systeme, die fortlaufend an Strukturänderungen im Unternehmen angepasst und dabei optimiert werden, versetzen den Vorstand in die Lage, risikoüberwachend und risikosteuernd zu handeln. Alle wesentlichen Risiken sind inventarisiert und bewertet, ihr Einfluss auf die Situation und Entwicklung des Unternehmens wird kontinuierlich überwacht.

Verstärkt treten geopolitische Risiken in den Vordergrund und rücken damit auch stärker in den Fokus der Risikoanalyse. Die FC BAYERN MÜNCHEN AG und insbesondere auch die Allianz Arena München Stadion GmbH arbeiten eng mit staatlichen und städtischen Stellen und Behörden zusammen, um Gefahren für die Besucher der Allianz Arena zu minimieren und setzen umfassende Sicherheitsmaßnahmen um.

2. Umfeld- und Branchenrisiken

An der deutschen Fußballbundesliga herrscht unverändert großes Interesse, bisher zeigten die für die Weltwirtschaft sowie den europäischen Markt allgemein belastenden Krisen der letzten Jahre keinen oder nur minimalen Einfluss.

Die Fußballbranche lebt vom Interesse der Fans und den daraus resultierenden Vermarktungspotentialen.

Der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern stellt hier eine in Deutschland und Europa dominierende Marktgröße dar.

Die immer wieder geäußerte Zuschauermüdigkeit auf Grund der starken Stellung des FC BAYERN MÜNCHEN konnte bisher nicht festgestellt werden. Nach wie vor hat die Bundesliga einen sehr hohen Zuschauerschnitt und die Spiele des FC BAYERN MÜNCHEN sind grundsätzlich ausverkauft.

Durch die regelmäßig betriebene Marktforschung, die intensive interne wie externe Beobachtung und Diskussion von Veränderungen werden hinreichende Informationen generiert, um rechtzeitig auf negative Entwicklungen reagieren zu können. Die solide Struktur des Konzerns sowie die vorhandenen Liquiditätsreserven stellen einen weiteren Sicherheitsaspekt dar.

Ein relevantes Umfeld- und Branchenrisiko wird deshalb auf mittel- bis langfristige Sicht nicht gesehen.

3. Leistungswirtschaftliche Risiken

Der sportliche Erfolg stellt das Fundament für den wirtschaftlichen Erfolg eines Fußballunternehmens dar. Die Struktur des Spielerkaders des FC BAYERN MÜNCHEN ist auf die Teilnahme im internationalen Wettbewerb ausgerichtet. Eine Nichtteilnahme bzw. ein vorzeitiges Ausscheiden in der Gruppenphase der UEFA Champions League führt unmittelbar zum Ausfall von Einnahmen, die nur teilweise zu kompensieren sind.

Diese Risiken sind nur in einer gewissen Bandbreite beeinflussbar. Beherrschbar werden diese, wenn die wirtschaftlichen Folgen eines temporär ausbleibenden sportlichen Erfolgs durch fundierte Planungen auf der Basis unterschiedlicher Szenarien analysiert werden und durch die Umsetzung von Gegenmaßnahmen, beispielsweise durch die mittelfristige Anpassung von Verträgen, kompensiert werden können. Eine wichtige Absicherung gegen sportlichen Misserfolg stellt die gut verteilte Einnahmenstruktur dar, welche erst mit großer Verzögerung auf eine sportliche Underperformance reagieren würde.

Im Rahmen des Abschlusses neuer Spielerverträge wird dem Risiko einer Nichtteilnahme an der UEFA Champions League durch entsprechende Anpassungsmechanismen Rechnung getragen und damit eine Verbesserung des Chancen-/Risiko-Verhältnisses erreicht.

4. Personal- und Strategierisiken

Die Personalpolitik ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie des FC BAYERN MÜNCHEN. Der sportliche Erfolg, die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs, ist nahezu ausschließlich von der persönlichen Leistung der Lizenzspieler abhängig. Formkrisen oder Verletzungen einzelner Spieler können vom Management jedoch nicht verhindert werden. Um die sportliche Leistungsfähigkeit auf dem obersten Niveau zu halten, die es auch in Zukunft erlaubt, nicht nur in der Bundesliga an der Spitze zu bleiben, sondern auch im europäischen Vergleich in der UEFA Champions League bestehen zu können, muss fortwährend in den Kader investiert werden. Die Refinanzierung dieser Aufwendungen bedingt jedoch ein Wechselspiel von sportlichem Erfolg und der Akquise neuer Erlösquellen.

Risiken aus mangelnder Leistungsfähigkeit der Spieler werden durch intensives Scouting und sportmedizinische Analysen vor der Verpflichtung von Spielern begrenzt. Im laufenden Spielbetrieb wird ihnen durch ein optimiertes Trainings- und Rehabilitationsumfeld begegnet, um damit eine optimale Leistungsentwicklung sicherzustellen.

Die strategische Entscheidung einer internationalen Expansion stellt eine große Chance dar. Langfristig wird hier bei erfolgreicher internationaler Vermarktung das Wachstumspotential erheblich sein. Die hiermit verbundenen Kosten bewegen sich im Bewertungszeitraum im einstelligen Millionenbereich und wirken sich bereits spürbar in den Einnahmen aus.

5. Finanzwirtschaftliche Risiken

Der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern weist eine sehr solide Finanz- und Kapitalstruktur auf.

Damit wäre auch in einer Fußballsaison ohne sportlichen Erfolg eine ausreichende Liquidität sichergestellt.

Der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern trägt das Betriebsrisiko der Allianz Arena. Die Allianz Arena München Stadion GmbH sorgt als Betreiber für die Einhaltung aller notwendigen Wartungsmaßnahmen und investiert auch im laufenden Geschäftsbetrieb regelmäßig in die Instandhaltung und Erneuerung der technischen Anlagen. Auf Grund der intensiven Nutzung und des eigenen Anspruchs, die Allianz Arena für die Besucher stets auf höchstem Niveau zu erhalten, muss mit umfangreichen Instandhaltungsmaßnahmen und Modernisierungen gerechnet werden.

Weitere finanzwirtschaftliche Risiken bestehen in dem längerfristigen Ausfall von Leistungsträgern, die innerhalb enger zeitlicher Transferfenster zu ersetzen sind, was zu ungeplanten Liquiditätsabflüssen führen kann. Diesem Risiko wird durch die qualitativ hochwertige, breite Besetzung des Spielerkaders begegnet.

Ebenso kann der Ausfall eines Topsponsors – ohne Möglichkeit der Beeinflussung durch den Konzern – zu ungeplanten Erlösminderungen führen. Durch die Auswahl der Premiumpartner wird versucht, dieses Risiko zu minimieren.

6. Chancen

Der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern hat sich in Jahrzehnten wirtschaftlich erfolgreicher Aufbauarbeit eine sportlich auf höchstem europäischem Niveau bestehende Mannschaft erarbeitet und dazu eine Fußballarena errichtet, die die Vermarktung und Präsentation dieser Mannschaft ermöglicht. Diese Ausgangsposition, vereint mit den Vorgaben des Financial Fair Plays, gewähren dem Konzern komparative Vorteile gegenüber den übrigen nationalen Wettbewerbern. Eine weitere Verbesserung der Wettbewerbssituation im nationalen Umfeld ist kaum mehr möglich.

Große Chancen und grundsätzlich auch die sportliche Notwendigkeit sieht der FC BAYERN MÜNCHEN in der Förderung und eigenen Ausbildung von jungen Fußballspielern. Egal ob sie später – gut ausgebildet – in der eigenen Lizenzmannschaft oder aber bei anderen Clubs weltweit zum Einsatz kommen, sind die jungen Talente ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Kader- und Transferstrategie. Bereits das bestehende Nachwuchsleistungszentrum in der Säbener Straße gehörte zu den besten Ausbildungsstätten Deutschlands und hat bei der alle drei Jahre durchgeführten Zertifizierung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit den „allerhöchsten Qualitätsanforderungen“ überzeugt und erneut die Höchstwertung in Form von „3 Sternen“ erhalten.

Im August 2017 wurde das neue 30 Hektar große Nachwuchsleistungszentrum, der FC BAYERN Campus in Betrieb genommen als neue Heimat für die U9 bis U19-Jugendmannschaften sowie der Frauenmannschaften. Es wird das Herzstück und Zentrum der neukonzeptionierten Ausbildungsarbeit des FC BAYERN MÜNCHEN sein. Hier werden auf der Basis eines Dreisäulenprinzips, bestehend aus fußballerischer Förderung, schulischer Begleitung und der Formung von Persönlichkeiten, wesentliche Bausteine für die Nachhaltigkeit des FC BAYERN MÜNCHEN gesetzt. Neben der sportlichen Ausbildung ist eine enge Zusammenarbeit mit Pädagogen und Schulen vorgesehen, auch um der sozialen Verantwortung des Clubs für seine Nachwuchsspieler gerecht zu werden. Seit der Grundsteinlegung im Oktober 2015 wurden hier ein Clubheim, ein Akademiegebäude mit Internatsplätzen, eine Spielstätte für die Jugendmannschaften, sieben weitere Fußballfelder – davon zwei mit Kunstrasen – und die für Athletik, Physiotherapie und Ausbildung wichtige Infrastruktur geschaffen. Im neuen Internat können zunächst 35 Jugendliche umfassend betreut werden. Dazu gibt es vor Ort eine Arztpraxis sowie für das Junior Team ausreichend neue Büros und Besprechungsräume.

Im Bereich der medialen Verwertung kann der FC BAYERN MÜNCHEN die Einnahmen nur sehr eingeschränkt beeinflussen. Die Clubs sind hier abhängig von dem Vermarktungserfolg der DFL im Rahmen der Zentralvermarktung. Zusammen mit der Auslandsvermarktung werden hier die Einnahmen von € 0,8 Mrd. in 2016/2017 auf bis zu € 1,6 Mrd. in 2020/2021 steigen.

In den europäischen Wettbewerben beginnt in 2018/2019 die neue Vermarktungsperiode. Ab dieser Saison kann mit steigenden Einnahmen gerechnet werden.

Weitere Potentiale ergeben sich aus der angestrebten Internationalisierung. Im Juli 2017 reiste die Mannschaft zu vier Freundschaftsspielen nach Asien und 2018 fand wieder eine Summer Tour mit zwei Spielen in den USA statt.

7. Ergebnis der Risikoanalyse aus Sicht des Vorstands

Bei einer konsequenten Entwicklung der Geschäftspolitik werden sich möglicherweise auftretende Erlöseinbußen durch die vorhandenen Liquiditätsreserven ausgleichen lassen. Der Vorstand sieht in der Gesamtbetrachtung keine relevanten Risiken für die mittelfristige Entwicklung des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzerns und der Muttergesellschaft, der FC BAYERN MÜNCHEN AG.

II. Prognosebericht

1. Voraussichtliche Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Die bestehenden guten Rahmenbedingungen für den Profifußball zeigen sich national und international als stabil und weitgehend unabhängig von der jeweils nationalen gesamtwirtschaftlichen Situation.

Die Bundesliga Heimspiele des FC BAYERN MÜNCHEN der Saison 2018/2019 sind bereits alle ausverkauft. Für die Spiele in der UEFA Champions League und mögliche DFB-Pokal-Heimspiele wird auch eine 100%ige Auslastung erwartet.

Die FC BAYERN MÜNCHEN AG hat die Lizenz für die Spielzeit 2018/2019 ohne Auflagen erhalten. Als Cheftrainer konnte Nico Kovač verpflichtet werden. Folgende Veränderungen im Kader stehen bereits fest:

Zugänge: Leon Goretzka (ablösefrei von Schalke 04), Serge Gnabry (Ende Leihe), Renato Sanches (Ende Leihe)

Abgänge: Douglas Costa (Verkauf Juventus Turin), Felix Götze (Vertrag beendet)

Außerdem haben folgende Jugendspieler einen Lizenzspielervertrag erhalten: Franck Evina, Lars Lukas Mai, Meritan Shabani.

Die nationale Fan-Basis und Markenstärke des FC BAYERN MÜNCHEN bleibt die Grundlage für ein nachhaltig erfolgreiches sportliches und wirtschaftliches Handeln. Die wesentlichen Wachstumschancen werden dagegen im internationalen Umfeld erwartet. Die weltweite Markenstärke ist ein wesentlicher Faktor für die notwendige wirtschaftliche Kraft, um auch mit den anderen führenden europäischen Clubs mithalten zu können.

Auf der Basis bestehender langfristiger Verträge erwartet der Vorstand insgesamt ein stabiles Einnahmeniveau für das kommende Geschäftsjahr. Veränderungen können sich aus den Transferaktivitäten ergeben. Für die Sicherung und Steigerung der hohen sportlichen Qualität des Spielerkaders wird weiterhin mit einer steigenden Tendenz des Investitions- und Aufwandsvolumens gerechnet.

Der FC BAYERN MÜNCHEN erwartet für die kommende Saison keine wesentlichen Änderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

2. Voraussichtliche Entwicklung der Ertragslage

Der Vorstand erwartet bei den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBIT für das Geschäftsjahr 2018/2019 grundsätzlich eine leichte Steigerung. Für beide Kenngrößen spielen Transfermaßnahmen eine wesentliche Rolle, welche sich in ihren Auswirkungen nur schwer vorherbestimmen lassen.

Die Umsatzerlöse im Spielbetrieb werden auf einem unverändert stabilen Niveau erwartet. Mit dem Gewinn des Meistertitels 2018 hat sich der FC BAYERN MÜNCHEN wieder für die Königsklasse des europäischen Fußballs, die UEFA Champions League qualifiziert und damit eine wesentliche Grundlage für eine stabile Ertragssituation im Spielbetrieb gelegt. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage und der Erweiterung der Hospitalityangebote ergeben sich weitere Ertragspotentiale. Zusätzliche Erträge werden zudem im Sommer 2018 durch die Audi Summer Tour in die USA mit zwei Freundschaftsspielen, einem Vorbereitungsspiel in Österreich sowie einem Freundschaftsspiel gegen Manchester United erzielt.

Eine generelle Erhöhung der Umsätze aus dem Spielbetrieb wäre durch ein Anheben der Eintrittspreise im Stadion denkbar, der FC BAYERN MÜNCHEN fühlt sich dabei aber auch dem Ziel verpflichtet, weiterhin allen gesellschaftlichen Schichten den Zugang zum Top-Fußball zu tragbaren Eintrittspreisen zu geben. In 2018/2019 bleiben die Eintrittspreise deshalb im fünften Jahr stabil, ab dem Folgejahr sollen die Eintrittskartenpreise an die Entwicklung des Lebenshaltungskostenindex angepasst werden.

Auf der Basis bestehender sowie bereits, meist langfristig, abgeschlossener Verträge sowohl im Sponsoring als auch der sonstigen Werbung erwartet der Vorstand im Bereich der Werbung insgesamt stabile Umsatzerlöse für das kommende Geschäftsjahr. Steigerungen sind aus den angestrebten neuen Partnerschaften mit Unternehmen in Asien und Amerika möglich sowie aus der Höherbewertung der Marke FC BAYERN MÜNCHEN bei der Verlängerung bestehender Verträge.

Die Erlöse in der medialen Vermarktung werden sich im Geschäftsjahr 2018/2019 gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr steigern. Auch wenn die DFL, die für die Zentralvermarktung der Medienrechte in der Bundesliga verantwortlich ist, für die neue Vermarktungsperiode 2017/2018 bis 2020/2021 die Einnahmen erheblich verbessern konnte, liegt die Bundesliga hier noch Welten hinter anderen Ligen zurück. Ein weiteres Steigerungspotential liegt hier in der nationalen und internationalen Vermarktung der Bewegtbilder, die auf der Qualität der Liga und verstärkter Präsenz der deutschen Clubs in den Zielmärkten beruht.

In der UEFA Champions League beginnt 2018/2019 eine neue, vierjährige Vermarktungsperiode mit einem höheren Einnahmevolumen und einem gegenüber den Vorjahren geänderten Ausschüttungsmodell. Zu den auch bisher schon verwendeten Ausschüttungssäulen Startgeld, Leistungsprämien, Geldverteilung kommt eine vierte Säule hinzu, die über einen langjährigen Klubkoeffizienten die bisherigen Leistungen der Clubs würdigt.

Im Handel bestehen auf dem erreichten hohen Niveau national stagnierende Tendenzen. Neue Erlöschancen sollen vor allem im internationalen Umfeld erschlossen werden. Um im Handel mittel- und langfristig wettbewerbsfähig zu sein, wurden gezielt Maßnahmen zum Ausbau und zur Modernisierung von Strukturen ergriffen, wie dem Wechsel des Logistikdienstleisters, dem kompletten Redesign der IT- und Backend-Strukturen, der Entwicklung eines EDV-gestützten Lieferantenportals, der Entwicklung eines Onlineshops für Großkunden/Händler usw. Die positiven Effekte dieser Projekte werden in den kommenden Jahren im Umsatz und Ertrag sichtbar werden.

International können bei einer nachhaltigen Bearbeitung der Auslandsmärkte qualitativ wertvolle, weitere Erlösquellen erschlossen werden.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwartet der Vorstand für das kommende Geschäftsjahr ein weitgehend unverändertes Ausgabenniveau.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Finanzlage

Für den Leistungsindikator Cash-Flow verfolgt der FC BAYERN MÜNCHEN das Prinzip einer einnahmenorientierten Ausgabepolitik. Für die Zukunft sind weitere erhebliche Investitionen in den Spielerkader und in die Infrastruktur notwendig und geplant. Diese sollen nach den Planungen jedoch vollständig aus der vorhandenen Liquidität und dem erzielten Cash-Flow finanziert werden.

Für das Geschäftsjahr 2018/2019 wird wieder ein positiver Cash-Flow prognostiziert, der zusammen mit den Liquiditätsreserven die Finanzierung notwendiger Investitionen in die Mannschaft, in Projekte der Allianz Arena, in den Neubau eines Verwaltungsgebäudes an der Säbener Straße sowie in die Infrastruktur des Konzerns aus eigenen Mitteln ermöglichen wird.

4. Voraussichtliche Entwicklung der Vermögenslage

Die Entwicklung der Vermögenslage hängt stark von Transfer- und Investitionsentscheidungen, v.a. in den Spielerkader ab, die sich schwer planen lassen.

5. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

Die wirtschaftliche Entwicklung ist auch zukünftig eng mit dem sportlichen Erfolg verknüpft.

Der Vorstand erwartet künftig zumindest die Qualifikation für die Gruppenphase der UEFA Champions League und damit eine weiterhin stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Auf Grundlage der vorhandenen Erkenntnisse und Informationen bestehen nach Einschätzung des Vorstandes gegenwärtig sowie auch in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Risiken, die einzeln oder in Summe den Fortbestand des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzerns gefährden könnten.

 

München, 10. August 2018

FC BAYERN MÜNCHEN AG

Der Vorstand

Konzernbilanz zum 30.06.2018

des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern

AKTIVA

2017/2018 2016/2017
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.547.002,00 1.781.570,00
2. Entgeltlich erworbene Spielerwerte 172.388.324,88 133.667.447,00
3. Geleistete Anzahlungen 845.975,00 174.781.301,88 7.649.242,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 212.844.879,00 217.618.048,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.343.337,00 12.497.562,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.710.171,06 14.309.876,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.839.690,95 257.738.078,01 7.637.313,71
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 561.298,43 25.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 15.000.697,85 15.561.996,28 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. VORRÄTE
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 89.262,00 49.576,00
2. Waren 10.785.595,98 10.874.857,98 14.257.546,85
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 36.706.204,66 54.986.618,42
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 303.985,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.319.976,70 43.026.181,36 2.990.283,14
IV. KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN UND SCHECKS 220.756.012,61 199.899.380,65
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.681.757,87 2.479.519,51
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 4.347.959,00 5.300.081,00
736.768.144,99 675.453.050,36

PASSIVA

2017/2018 2016/2017
A. EIGENKAPITAL
I. GEZEICHNETES KAPITAL 30.000.000,00 30.000.000,00
II. KAPITALRÜCKLAGE 280.592.547,70 280.592.547,70
Verrechnung § 309 Abs. 1 S. 3 HGB: € 26.511.982,77 (Vj.: € 26.511.982,77)
III. GEWINNRÜCKLAGEN
Andere Gewinnrücklagen 116.347.632,71 93.657.808,91
IV. EIGENKAPITALDIFFERENZ AUS WÄHRUNGSUMRECHNUNG -11.543,69 17.150,82
V. KONZERNBILANZGEWINN 29.518.748,27 456.447.384,99 39.189.823,80
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.484.093,38 4.488.765,00
2. Steuerrückstellungen 25.958.375,42 16.929.468,91
3. Sonstige Rückstellungen 17.713.678,07 49.156.146,87 20.143.039,83
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.314.316,55 2.979.448,62
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 110.774.662,36 86.441.764,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 764.176,88 258,41
4. Sonstige Verbindlichkeiten 40.447.238,76 155.300.394,55 48.842.110,81
– davon aus Steuern: € 23.980.563,96 (Vj.: € 32.284.612,74)
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 5.613,16 (Vj.: € 3.954,17)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 75.864.218,58 52.170.862,78
736.768.144,99 675.453.050,36

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Juli 2017 bis 30. Juni 2018

des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern

2017/2018
2016/2017
1. Umsatzerlöse 648.134.017,79 617.961.236,19
2. Sonstige betriebliche Erträge 9.299.684,87 22.497.107,30
– davon aus Währungsumrechnung € 285.715,68 (Vj: € 698.861,25)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 35.169.481,74 36.906.494,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.791.532,85 1.581.159,92
36.961.014,59 38.487.654,52
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 304.281.871,18 267.526.356,54
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung u. Unterstützung
– davon für Altersversorgung € 1.929.476,87 (Vj.: € 1.246.631,00) 10.738.435,49 8.600.756,27
315.020.306,67 276.127.112,81
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 90.089.542,07 81.773.099,31
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 168.907.753,01 176.752.529,55
– davon aus Währungsumrechnung € 725.725,33 (Vj.: € 892.411,45)
7. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 529.118,43 515.235,42
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 55.009,50 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.525,48 366.513,67
– davon aus Abzinsung, bzw. Aufzinsung € 41.086,46 (Vj: € 302.745,16)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 884.896,65 1.988.313,28
– davon aus Abzinsung, bzw. Aufzinsung € 315.104,13 (Vj: € 616.519,12)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16.422.718,78 25.887.044,80
12. Ergebnis nach Steuern 29.791.124,30 40.324.338,31
13. Sonstige Steuern 272.376,03 1.134.514,51
14. Jahresüberschuss 29.518.748,27 39.189.823,80

KONZERNABSCHLUSS ZUM 30.06.2018

Anhang

A. Angaben zur Identifikation

Firmenname laut Registergericht: FC Bayern München AG
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 140475

B. Grundlagen und Methoden

B. 1 Gesetzliche Grundlagen und Konzernbilanzstichtag

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017/2018 (01.07.2017-30.06.2018), bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung und Konzerneigenkapitalspiegel) wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Zudem waren die ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Die Untergliederung der Position A.I. „Immaterielle Vermögensgegenstände“ wurde um den Posten „Entgeltlich erworbene Spielerwerte“ erweitert.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB dargestellt.

Der Konzernabschluss wird auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt.

Die Geschäftsjahre der

Allianz Arena München Stadion GmbH,

Allianz Arena Payment GmbH,

Arena Stadion Beteiligungs GmbH & Co. KG,

FC BAYERN MUNICH LLC,

FC BAYERN MÜNCHEN Fan-Shop Beteiligungs-GmbH,

FC BAYERN MÜNCHEN Service Beteiligungs-GmbH,

FC BAYERN MÜNCHEN Fan-Shop AG & Co. KG,

FC BAYERN MÜNCHEN Service AG & Co. KG und

FC BAYERN MUNICH International GmbH

enden am 30.06.2018. Die Aufstellung von Zwischenabschlüssen für Zwecke der Konzernrechnungslegung entfällt deshalb.

Das Geschäftsjahr der FC BAYERN MUNICH (Shanghai) Co., Ltd. endet am 31.12. Auf den 30.06.2018 wurde ein Zwischenabschluss aufgestellt.

B. 2 Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze

Der Konsolidierungskreis umfasst das Mutterunternehmen und zehn Tochterunternehmen, für die eine Vollkonsolidierung gem. §§ 300 ff. HGB durchgeführt wird, sowie ein assoziiertes Unternehmen, das gem. §§ 311, 312 HGB at equity einbezogen wird.

Die Kapitalkonsolidierung nach § 301 HGB erfolgt für die vor dem 01.07.2010 erworbenen Tochterunternehmen nach der Buchwertmethode. Die Erstkonsolidierung stellt diesbezüglich auf den 30.06.2006 ab. Der bei der Erstkonsolidierung und durch Nachaktivierungen entstandene aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von € 26.511.982,77 wurde mit der Kapitalrücklage verrechnet (§ 309 HGB).

Die Kapitalkonsolidierung für die in den Geschäftsjahren 2014/2015 und 2016/2017 erworbenen Tochterunternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Die Erstkonsolidierung für diese Unternehmen stellt auf den 29.12.2014, bzw. den 23.08.2016 ab.

Die Kapitalkonsolidierung nach der Equity-Methode erfolgt gem. § 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB nach der Kapitalanteilsmethode. Die erstmalige Einbeziehung des assoziierten Unternehmens erfolgte zum 30.06.2006. Ein Unterschiedsbetrag entstand nicht.

Konzerninterne Umsätze, Erträge und Aufwendungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet.

Folgende Unternehmen sind in den Konzernabschluss einbezogen:

Im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogene Unternehmen:

FC BAYERN MÜNCHEN AG, München (Mutterunternehmen)

FC BAYERN MÜNCHEN Fan-Shop AG & Co. KG, München

Kapitalanteil: 100%

FC BAYERN MÜNCHEN Fan-Shop Beteiligungs-GmbH, München

Kapitalanteil: 100%

FC BAYERN MÜNCHEN Service AG & Co. KG, München

Kapitalanteil: 100%

FC BAYERN MÜNCHEN Service Beteiligungs-GmbH, München

Kapitalanteil: 100%

FC BAYERN MUNICH LLC, New York

Kapitalanteil: 100%

FC BAYERN MUNICH International GmbH, München

Kapitalanteil: 100%

FC BAYERN MUNICH (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai

Kapitalanteil: 100% (incl. mittelbarer Beteiligung)

Allianz Arena München Stadion GmbH, München

Kapitalanteil: 100%

Allianz Arena Payment GmbH, München

Kapitalanteil: 100% (incl. mittelbarer Beteiligung)

Arena Stadion Beteiligungs GmbH & Co. KG, München

Kapitalanteil: 100%

Assoziierte Unternehmen:

FC Bayern Tours GmbH, München

Kapitalanteil und Stimmrechte: 50%
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: HGB
Goodwills und passive Unterschiedsbeträge: keine
Negative Equity-Werte: keine

Es bestehen keine finanziellen Verpflichtungen, die aus Haftungen gegenüber dem assoziierten Unternehmen oder aufgrund einer Vereinbarung mit dem assoziierten Unternehmen gegenüber Dritten.

B. 3. Befreiung gemäß § 264b HGB

Folgende Tochterunternehmen machen von der Befreiung gemäß § 264b HGB Gebrauch und sind entsprechend von ihrer Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen:

Arena Stadion Beteiligungs GmbH & Co. KG, München

FC BAYERN MÜNCHEN Fan-Shop AG & Co. KG, München

FC BAYERN MÜNCHEN Service AG & Co. KG, München

B. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten stehen dem nicht entgegen.

Die Vermögensgegenstände des immateriellen Anlage- und des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten – vermindert um nutzungsbedingte planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen – bewertet. Es sind keine immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert, die nicht entgeltlich erworben wurden.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen. Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis netto € 410,00, seit 01.01.2018 bis netto € 800,00 werden bereits im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Gleichzeitig wird ein Abgang im Jahr des Zugangs unterstellt.

Fremdkapitalzinsen wurden während der Bauzeit des Stadions in vollem Umfang als Herstellungskosten aktiviert.

Transferentschädigungen, die bei der Neuverpflichtung von Spielern an die abgebenden Clubs bezahlt werden, sowie damit zusammenhängende weitere Anschaffungskosten werden als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bemisst sich ausschließlich nach der Laufzeit des ersten Anstellungsvertrages.

Zuschüsse zur Anschaffung von technischem Equipment werden erfolgsneutral von den Anschaffungskosten abgesetzt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet und, soweit gegeben, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bzw., soweit ein solcher nicht feststellbar war, auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen bei vorübergehenden Wertminderungen werden nicht vorgenommen.

Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und, soweit gegeben, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bzw., soweit ein solcher nicht feststellbar war, auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte an Waren erfolgt unter Anwendung des Durchschnittsverfahrens.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird neben erforderlichen Einzelwertberichtigungen das allgemeine Zins- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Forderungen, mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr, werden mit einem Zinssatz von 1,5 % abgezinst.

Rückstellungen sind ausschließlich i m Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet worden und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Rückstellungen, mit Ausnahme der Altersversorgungsrückstellungen, mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden restlaufzeitkongruent auf Basis der durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten Zinssätze diskontiert.

Altersversorgungsrückstellungen werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) auf Basis der Sterbetafeln 2005 G Heubeck und unter Zugrundelegung des jeweiligen Finanzierungsendalters (zwischen 60 und 65 Jahre) auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses für eine Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 3,53 % diskontiert. Ein Lohn-, Gehalts- und Rententrend ist nicht zu berücksichtigen. Die insolvenzsicher verpfändeten Rückdeckungsansprüche aus Versicherungen werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit der Rückstellung für Pensionen verrechnet. Der Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsansprüche wurde mit dem vom Versicherungsunternehmen mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Vertrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Anschaffungs-/Herstellungskosten in Fremdwährung werden im Zeitpunkt der Anschaffung oder Herstellung zum tagesaktuellen Referenzkurs der EZB umgerechnet. Die Umrechnung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und Angaben in diesem Anhang in fremder Währung erfolgt zum Referenzkurs am Abschlussstichtag. Auf fremde Währung lautende Aufwendungen und Erträge werden ebenfalls zum tagesaktuellen Referenzkurs der EZB bewertet.

D. Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz

D. 1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in nachfolgender Übersicht dargestellt.

– Konzernanlagenspiegel

FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern

historische Anschaffungskosten
Stand 01.07.2017
Zugang
Umbuchung
Abgänge
Stand 30.06.2018
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.943.631,72 806.709,15 149.242,00 84.677,16 9.814.905,71
2. Entgeltlich erworbene Spielerwerte 407.003.845,32 114.275.759,88 7.500.000,00 33.750.000,00 495.029.605,20
3. Geleistete Anzahlungen 7.649.242,00 845.975,00 -7.649.242,00 0,00 845.975,00
423.596.719,04 115.928.444,03 0,00 33.834.677,16 505.690.485,91
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 344.734.311,99 6.071.972,33 746.926,42 2.424.209,35 349.129.001,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 64.842.704,21 5.127.364,16 4.697.619,03 3.194.972,73 71.472.714,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.119.274,39 6.612.349,34 200.011,43 1.295.471,40 41.636.163,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.637.313,71 8.846.934,12 -5.644.556,88 0,00 10.839.690,95
453.333.604,30 26.658.619,95 0,00 6.914.653,48 473.077.570,77
III. FINANZANLAGEN
1. Beteilungen an assoziierten Unternehmen 25.000,00 536.298,43 0,00 0,00 561.298,43
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 15.000.697,85 0,00 0,00 15.000.697,85
3. Sonstige Ausleihungen 32.657.800,00 847.905,05 0,00 995.387,43 32.510.317,62
32.682.800,00 16.384.901,33 0,00 995.387,43 48.072.313,90
909.613.123,34 158.971.965,31 0,00 41.744.718,07 1.026.840.370,58
kummulierte Abschreibungen Verrechnung und Ausweis § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB
Stand 01.07.2017
Zugänge
Zuschreibung Abgänge
Stand 30.06.2018
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.162.061,72 1.190.519,15 0,00 84.677,16 8.267.903,71
2. Entgeltlich erworbene Spielerwerte 273.336.398,32 68.921.549,00 0,00 19.616.667,00 322.641.280,32
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
280.498.460,04 70.112.068,15 0,00 19.701.344,16 330.909.184,03
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 127.116.263,90 10.720.839,20 0,00 1.552.980,71 136.284.122,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 52.345.142,21 3.908.722,19 0,00 3.124.486,73 53.129.377,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.809.397,54 5.347.912,53 0,00 1.231.317,37 25.925.992,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
201.270.803,65 19.977.473,92 0,00 5.908.784,81 215.339.492,76
III. FINANZANLAGEN
1. Beteilungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 32.510.317,62
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 32.510.317,62
481.769.263,69 90.089.542,07 0,00 25.610.128,97 546.248.676,79 32.510.317,62
Buchwert
Stand 01.07.2017
Stand 30.06.2018
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.781.570,00 1.547.002,00
2. Entgeltlich erworbene Spielerwerte 133.667.447,00 172.388.324,88
3. Geleistete Anzahlungen 7.649.242,00 845.975,00
143.098.259,00 174.781.301,88
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 217.618.048,09 212.844.879,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.497.562,00 18.343.337,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.309.876,85 15.710.171,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.637.313,71 10.839.690,95
252.062.800,65 257.738.078,01
III. FINANZANLAGEN
1. Beteilungen an assoziierten Unternehmen 25.000,00 561.298,43
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 15.000.697,85
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
25.000,00 15.561.996,28
395.186.059,65 448.081.376,17

D. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in folgender Höhe:

– Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 1.466 (Vorjahr: T€ 1.628)
– Sonstige Vermögensgegenstände T€ 63 (Vorjahr: T€ 55)

D. 3. Eigenkapital

Aktien

Das Grundkapital ist eingeteilt in 30.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Gesellschafter

FC Bayern München eV mit Sitz in München: 22.500.000 Aktien
adidas AG mit Sitz in Herzogenaurach: 2.500.000 Aktien
Allianz SE mit Sitz in München: 2.500.000 Aktien
Audi AG mit Sitz in Ingolstadt: 2.500.000 Aktien

Kapitalrücklage

Stand 30.06.2017 T€ 280.593
Einstellung / Verwendung T€ 0
Stand 30.06.2018 T€ 280.593

Andere Gewinnrücklagen

Stand 30.06.2017 T€ 93.658
Einstellung aus dem Bilanzgewinn 2016/2017 T€ 22.690
Stand 30.06.2018 T€ 116.348

Eine Dotierung der gesetzlichen Rücklage gem. § 150 AktG ist nicht erforderlich. Der Reservefonds ist durch die Kapitalrücklage voll dotiert.

D. 4. Rückstellungen für Pensionen / Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zum 30.06.2018 verrechnete Beträge:

Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände: T€ 32.510
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände: T€ 32.510
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen:
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung: T€ 33.646
Verrechneter Zinsaufwand aus Aufzinsung der Pensionsverpflichtung: T€ 1.147
Verrechnete Erträge aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen: T€ 848

Der Erfüllungsbetrag der erteilten Pensionszusagen auf Basis des zugrunde gelegten 10 Jahres-Durchschnitts bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren (Zinssatz 3,53 %) beträgt T€ 33.646. Bei Anwendung des (bisherigen) 7 Jahres-Durchschnitts und einer Restlaufzeit von 15 Jahren (Zinssatz 2,64 %) hätte sich ein Erfüllungsbetrag von T€ 37.609 ergeben. Der Unterschiedsbetrag aus der geänderten Ermittlung des Abzinsungssatzes beträgt damit T€ 3.963. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags liegt eine Ausschüttungssperre vor.

D. 5. Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung, die Laufzeiten und die Art und Form der gewährten Sicherheiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Verbindlichkeitenspiegel Gesamtbetrag
T€
Laufzeit bis 1 Jahr
T€
Laufzeit bis 1 Jahr (VJ)
T€
mehr als 1 Laufzeit Jahr
T€
Laufzeit mehr als 1 Jahr (VJ) Laufzeit davon über 5 Jahre
T€
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.314 3.314 2.980 0 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 110.775 85.424 59.115 25.351 27.326 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 764 764 0 0 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 40.447 40.447 48.842 0 0 0
– davon aus Steuern 23.981 23.981 32.285 0 0 0
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 6 6 4 0 0 0
155.300 129.949 110.937 25.351 27.326 0
Verbindlichkeitenspiegel davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
T€
Art/Form der Sicherheit
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen keine
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen keine
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht keine
4. Sonstige Verbindlichkeiten keine
– davon aus Steuern keine
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit keine

D. 6. Latente Steuern

In Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden aktive latente Steuern nicht aktiviert. Passive latente Steuern bestehen nicht.

D. 7. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften für Verbindlichkeiten gegenüber Vermietern und Sicherungsnehmern in Höhe von T€ 548. Eine Inanspruchnahme aus den Avalen ist auf Grund der Bonität der Schuldner am Bilanzstichtag nicht zu erwarten.

D. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 21.270. Die finanziellen Verpflichtungen sind zum Teil von in der Zukunft liegenden Ereignissen abhängig.

D. 9. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Im Jahre 2005 wurden zukünftig entstehende Forderungen an die Commerzbank AG (ehemals Dresdner Bank AG) im Wege der Forfaitierung verkauft. Mit dem Erlös wurden Kredite zur Finanzierung des Stadionbaus abgelöst. Die Finanzlage der Gesellschaft konnte somit deutlich verbessert werden. Jedoch führen die korrespondierenden Umsätze künftiger Jahre nicht zu Liquiditätszuflüssen. Im Geschäftsjahr waren hiervon Umsatzerlöse in Höhe von T€ 4.500 betroffen.

Weitere Risiken aus dem Forderungsverkauf werden der Gesellschaft nicht entstehen.

E. Angaben und Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

E. 1. Umsatzerlöse

Im Geschäftsjahr 2017/2018 konnten Umsatzerlöse in Höhe von T€ 648.134 (Vorjahr T€ 617.961) erzielt werden.

Die Erlöse verteilen sich auf nachfolgende Bereiche:

Spielbetrieb T€ 190.568 29,4 %
Werbung und Sponsoring T€ 196.442 30,3 %
Medienvermarktung T€ 107.823 16,6 %
Handel und Sonstiges T€ 153.301 23,7 %

E. 2. Abschreibungen

Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

E. 3. Honorar des Abschlussprüfers

Abschlussprüfungsleistungen € 0,2 Mio.
andere Bestätigungsleistungen € 0,1 Mio.
Steuerberatungsleistungen € 0,2 Mio.
sonstige Leistungen € 0,2 Mio.

E. 4. Bilanzgewinn

Bilanzgewinn zum 30.06.2017 T€ 39.190
Ausschüttung Dividenden T€ – 16.500
Einstellung in andere Gewinnrücklagen T€ – 22.690
Jahresüberschuss T€ 29.519
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr T€ 0
Bilanzgewinn zum 30.06.2018 T€ 29.519

Der Bilanzgewinn steht in Höhe von T€ 25.556 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Ausschüttungsgesperrt sind T€ 3.963 gem. § 253 Abs. 6 HGB.

E. 5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor von dem Bilanzgewinn eine Dividende von € 0,40 je Aktie auszuschütten und den Rest in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

E.6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden nicht getätigt.

F. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten

F. 1. Vorstand

Karl-Heinz Rummenigge Vorstandsvorsitzender
Jan-Christian Dreesen stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Andreas Jung
Jörg Wacker

F. 2. Aufsichtsrat

Uli Hoeneß Vorsitzender
Präsident des FC BAYERN MÜNCHEN eV
Herbert Hainer stellvertretender Vorsitzender
Manager
Prof. Rupert Stadler stellvertretender Vorsitzender
Vorstandsvorsitzender der Audi AG
Dr. Werner Zedelius stellvertretender Vorsitzender
Vorstandsmitglied der Allianz SE (bis 31.12.2017)
Senior Advisor Allianz SE (seit 01.01.2018)
Timotheus Höttges Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG
Prof. Dr. Dieter Mayer Notar, 1. Vizepräsident des FC BAYERN MÜNCHEN eV
Dr. Edmund Stoiber bayerischer Ministerpräsident a.D.
Dr. Theodor Weimer Vorstandssprecher UniCredit Bank AG (bis 31.12.2017)
CEO Deutsche Börse AG (seit 01.01.2018)
Prof. Dr. Martin Winterkorn Manager

F. 3. Vergütungen der Organmitglieder

Der Aufsichtsrat erhielt eine Vergütung im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 625. Im Geschäftsjahr 2017/2018 belaufen sich die Bezüge der Vorstände auf T€ 9.434. Kredite an Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurden nicht gewährt.

F. 4. Beschäftigte

Der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern hat in der Verwaltung durchschnittlich 618 Mitarbeiter und im Trainings- und Spielbetrieb 274 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Zahlen umfassen auch eine Vielzahl von Teilzeit- und Aushilfskräften, die zur Abdeckung von Belastungsspitzen – vor allen an Spieltagen – notwendig sind.

Verwaltung/Geschäftsstelle 618
Trainings- und Spielbetrieb 148
Trainer/Lehrer 21
Lizenzspieler/-innen 52
Ordnungsdienst 75
Amateurspielbetrieb 126
Amateurspieler 37
Amateurspielerinnen 42
Jugendspieler 47

 

München, den 10. August 2018

FC BAYERN MÜNCHEN AG

Der Vorstand

Karl-Heinz Rummenigg, Vorstandsvorsitzender

Jan-Christian Dreesen stellvertretender, Vorstandsvorsitzender

Andreas Jung

Jörg Wacker

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG

des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern

Kapitalflussrechnung
(T€)
1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017
laufende Geschäftstätigkeit (indirekte Methode)
+/- Periodenergebnis 29.519 39.190
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 90.090 81.773
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen (ohne Zunahme/Abnahme der Rückstellungen aufgrund von Ertragsteuern) -634 -4.857
-/+ Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen -29 -2
-/+ Zunahme /Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 11.485 35.284
+/- Zunahme /Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 40.730 -32.132
-/+ Gewinn /Verlust aus dem Abgang von Anlagevermögens -13.245 -40.104
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 770 1.622
+/- Zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen aufgrund von Auf- bzw. Abzinsung -274 -314
– Sonstige Beteiligungsertäge -529 -515
+/- Ertragsteueraufwand/Ertragsteuerertrag 16.423 25.887
-/+ Ertragsteuerzahlungen -7.389 -18.023
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 166.917 87.809
Investitionstätigkeit
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 28.052 35.514
– Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -115.928 -35.099
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 331 29
– Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -26.658 -11.625
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 995 5.208
– Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -16.384 -8.712
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0 0
– Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 0
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
– Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
– Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
+ Erhaltene Zinsen 73 64
+ Erhaltene Dividenden 529 515
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -128.990 -14.106
Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 0
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
– Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
– Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 0
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 0 0
– Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten 0 0
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0 0
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
– Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
– Gezahlte Zinsen -570 -1.372
– Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -16.500 -12.000
– Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -17.070 -13.372
= Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 20.855 60.331
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
+/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 199.899 139.568
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 220.756 199.899

Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

a) Definition des Finanzmittelfonds Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände
b) Zusammensetzung des Finanzmittelfonds Bilanzposten „Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks“
c) wesentliche zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge und Geschäftsvorfälle keine
d) Bestände des Finanzmittelfonds von quotal einbezogenen Unternehmen entfällt
e) Bestände, die Verfügungsbeschränkungen unterliegen keine

KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL

des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern

Eigenkapital des Mutterunternehmens
(Korrigiertes) gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile
Stammaktien Vorzugsaktien Summe Stammaktien Vorzugsaktien Summe
Stand 30.06.2017 30.000.000,00 0,00 30.000.000,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 30.06.2018 30.000.000,00 0,00 30.000.000,00 0,00 0,00 0,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
(Korrigiertes) gezeichnetes Kapital
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen Summe
Stammaktien Vorzugsaktien Summe
Stand 30.06.2017 0,00 0,00 0,00 30.000.000,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 30.06.2018 0,00 0,00 0,00 30.000.000,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe gesetzliche Rücklage nach § 272 Abs. 4 HGB satzungsmäßige Rücklagen
Stand 30.06.2017 11.392.547,70 269.200.000,00 280.592.547,70 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 30.06.2018 11.392.547,70 269.200.000,00 280.592.547,70 0,00 0,00 0,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen Summe
andere Gewinnrücklagen Summe
Stand 30.06.2017 93.657.808,91 93.657.808,91 374.250.356,61
Kapitalerhöhung/-herabsetzung
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 22.689.823,80 22.689.823,80 22.689.823,80
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00
Stand 30.06.2018 116.347.632,71 116.347.632,71 396.940.180,41
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand 30.06.2017 17.150,82 39.189.823,80 0,00 443.457.331,23
Kapitalerhöhung/- herabsetzung
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 -22.689.823,80 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 -16.500.000,00 0,00 -16.500.000,00
Währungsumrechnung -28.694,51 0,00 0,00 -28.694,51
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 29.518.748,27 29.518.748,27
Stand 30.06.2018 -11.543,69 0,00 29.518.748,27 456.447.384,99
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Egenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Stand 30.06.2017 0,00 0,00
Kapitalerhöhung/- herabsetzung
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
Stand 30.06.2018 0,00 0,00
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe Summe
Stand 30.06.2017 0,00 0,00 443.457.331,23
Kapitalerhöhung/- herabsetzung
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 -16.500.000,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 -28.694,51
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 29.518.748,27
Stand 30.06.2018 0,00 0,00 456.447.384,99

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der FC BAYERN MÜNCHEN AG aufgestellten Konzernabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel – und den zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.07.2017 bis 30.06.2018 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und zusammengefassten Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und zusammengefassten Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 14. August 2018

R H S Rein ■ Hambrecht ■ Singer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Singer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Kistler, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2017/2018

der FC Bayern München AG

Laufende Überwachung der Geschäftsführung

In dem Berichtsjahr 2017/2018 hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit der Lage der Gesellschaft befasst, die Geschäftsführung des Vorstands laufend überwacht und beratend begleitet und damit seine gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben wahrgenommen.

Zur Erfüllung seiner Überwachungsaufgaben bedient sich der Aufsichtsrat im Wesentlichen eines nach seinen Vorgaben gestalteten Berichtssystems sowie eines von ihm erstellten Katalogs von Maßnahmen, deren Durchführung der vorherigen Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Aufsichtsrat über die Lage der Gesellschaft regelmäßig, zeitnah und umfassend informiert wird und in Entscheidungen von besonderer Bedeutung stets eingebunden ist.

Mündliche und schriftliche Berichterstattung durch den Vorstand in Sitzungen des Aufsichtsrats sowie laufende Informationen über alle relevanten geschäftspolitischen Vorgänge gaben dem Aufsichtsrat detaillierten Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Tätigkeit der Gesellschaft.

Insbesondere findet eine ausführliche Berichterstattung des Vorstands in den turnusmäßigen Sitzungen des Aufsichtsrats statt, in welchen der Aufsichtsrat mit dem Vorstand in regelmäßigen Abständen Geschäftsentwicklung, Planung und Unternehmensstrategie sowie die Risikolage erörtert. Sofern erforderlich, erstattet der Vorstand dem Aufsichtsrat über die regelmäßigen Berichte hinaus auch zwischen den Sitzungen zu aktuellen Vorfällen oder Vorhaben Bericht. Ferner hat sich der Vorstand mit den Mitgliedern des Präsidialausschusses und insbesondere mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats regelmäßig außerhalb der Aufsichtsratssitzungen ausgetauscht und beraten. Über die dem Aufsichtsrat im Rahmen der Berichterstattung des Vorstands vorgelegten Unterlagen hinaus war eine Einsicht in die Bücher und Schriften der Gesellschaft durch den Aufsichtsrat im Berichtsjahr nicht erforderlich.

Zu Maßnahmen, die dem Aufsichtsrat nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung vom Vorstand zur Zustimmung vorzulegen sind, werden vom Vorstand vor der entsprechenden Beschlussfassung des Aufsichtsrats die erforderlichen Informationen für die Entscheidungsfindung des Aufsichtsrats zur Verfügung gestellt. Der Aufsichtsrat befasst sich mit solchen Maßnahmen, soweit erforderlich, auch außerhalb von Sitzungen und beschließt darüber.

Beschlüsse des Aufsichtsrats werden in Präsenzsitzungen oder, sofern erforderlich, auch zwischen solchen Sitzungen im Rahmen von Telefonkonferenzen oder im Umlaufverfahren gefasst.

Sitzungen des Aufsichtsrats

In insgesamt vier Sitzungen im Berichtsjahr, die am 28. August 2017, 13. November 2017, 26. Februar 2018 sowie 07. Mai 2018 stattfanden, hat der Aufsichtsrat mit dem Vorstand die laufende Geschäftstätigkeit und alle wichtigen Entscheidungen des Unternehmens beraten.

Ausschüsse

Im Berichtsjahr bestanden im Aufsichtsrat ein Präsidialausschuss sowie ein Prüfungsausschuss. Der Präsidialausschuss bestand aus vier Mitgliedern. Der Prüfungsausschuss bestand aus drei Mitgliedern. Der Prüfungsausschuss trat im Berichtsjahr insgesamt dreimal zusammen. Der Präsidialausschuss trat einmal zusammen und hielt drei Telefonkonferenzen ab.

Jahresabschlussprüfung

Der von der Hauptversammlung gewählte Abschlussprüfer, die Rein Hambrecht Singer GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, München, hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss sowie den Lagebericht und Konzernlagebericht der FC Bayern München AG zum 30. Juni 2018 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Auch der Aufsichtsrat hat diese Unterlagen eingehend geprüft und sich dabei insbesondere eingehend mit dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers befasst.

Alle Abschlussunterlagen und der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers lagen den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor. Sie wurden zunächst in einer Sitzung des Prüfungsausschusses des Aufsichtsrats ausführlich besprochen. Der Prüfungsausschuss hat dem Gesamtaufsichtsrat hierüber anschließend berichtet.

Nach Abschluss seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat von dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend Kenntnis genommen und festgestellt, dass auch seinerseits keine Einwendungen zu erheben sind. Der vom Vorstand aufgestellte und vom Abschlussprüfer geprüfte Jahresabschluss und Konzernabschluss sowie der Lagebericht und Konzernlagebericht wurden vom Aufsichtsrat gebilligt und der Jahresabschluss damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat ferner den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands geprüft und sich dem Vorschlag des Vorstands nach Abschluss seiner eigenen Prüfung angeschlossen.

Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat

Im Vorstand und Aufsichtsrat gab es weder im Berichtsjahr noch in der Zeit danach personelle Veränderungen.

Der Aufsichtsrat dankt der Unternehmensleitung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren persönlichen Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr.

 

München

Uli Hoeneß, Vorsitzender des Aufsichtsrats

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