Insolvenz der GENO eG – Was wird jetzt aus den anderen Gesellschaften?

Jens Meier, Gründer und Vorstand der GENO Wohnbaugenossenschaft eG, hat noch andere „Eisen im Feuer“ neben der Genossenschaft. Mit der Insolvenz dieses Unternehmens stellt sich nun auch die Frage, was mit den anderen Gesellschaften geschieht, in denen Herr Meier Geschäftsführer/ Vorstand ist. Ihnen dürfte nun die wirtschaftliche Grundlage für eine Weiterexistenz entzogen worden sein, denn das der Insolvenzverwalter weiterhin Gelder an dieses Gesellschaften überweisen wird, dürfte als ausgeschlossen zu betrachten sein.

Jens Meiermuss jetzt also zügig handeln, um nicht die anderen Gesellschafen in die Insolvenz mitzunehmen. Entweder er findet kurzfristig eine Lösung, um die Insolvenzgefahrzu bannen, oder er muss auch hier zügig die Insolvenz einleiten, um nicht im Nachhinhein in den Verdacht einer Insolvenzverschleppung zu geraten. Jens Meier wird das sicherlich genau wissen und entsprechend handeln, ja handeln müssen. Natürlich stellt sich jetzt auch die Frage, was mit dem gesamten Immobilienbestand ist? Wird der jetzt verschleudert? Und was geschieht mit den Mietern, die in diesen Immobilien wohnen?

Nach unserer Kenntnis sollen die Immobilien einen Wert haben von weit über 20 Millionen Euro. Das zumindest hat uns Jens Meier vor einigen Wochen in einem Gespräch erläutert. Natürlich wird der nun beauftragte Insolvenzverwalter, den wir als sehr kritisch ansehen, auch mögliche Haftungsansprüche gegen Verantwortliche der GENO Wohnbaugenossenschaft eG prüfen, denn auch das gehört zu seinen Aufgaben.

Gespannt sind wir darauf, ob der Insolvenzverwalter nun auch noch die noch offenstehenden Raten der Genossen einfordern wird, möglicherweise auf Basis des BGH-Urteils aus dem Januar 2018. Ähnlich wie das derzeit beim V+ Plus Fonds 4 der Fall ist und für sehr viel Ärger sorgt.

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