Golden Gates Goldvertrieb-alle Umsätze Mehrwersteuerpflichtig?

Das könnte möglicherweise für so manchen Vermittler vom „Gold Bär“ – d.h. der GOLDEN GATES EDELMETALLE GmbH – eine „böse Überraschung“ geben. Ein Vermittler des Unternehmens war, wie viele andere vermutlich auch, davon ausgegangen, dass die Provisionsumsätze grundsätzlich für die Vermittler nicht mehrwersteuerpflichtig sind. Nun scheint wohl ein Finanzamt anlässlich einer steuerlichen Betriebsprüfung bei einem der Vermittler der Meinung zu sein, dass alle diese Vermittlungsgeschäfte bezüglich der ausgekehrten Provision mehrwertsteuerpflichtig sind. Ob alle Vermittler die Mehrwertsteuer auch an das jeweils zuständige Finanzamt abgeführt haben, wissen wir natürlich nicht. Diejenigen Vermittler, die diese bisher nicht abgeführt haben, sollten sich da mal genau bei ihrem zuständigen Finanzamt erkundigen, um bei einer möglichen Betriebsprüfung nicht „dumm auszusehen“ und  einen Bescheid über eine hohe Steuernachzahlung zu bekommen.

So beschreibt sich das Unternehmen Golden Gates selber:

„Wenn es ein Produkt der Stunde gibt, dann ist es Gold: Als weltweit akzeptierter Wertspeicher verspricht es Sicherheit in zunehmend unsicheren Zeiten. Und wenn es ein Unternehmen der Stunde gibt, dann ist es Golden Gates. Denn die beiden Gründer verstehen es wie niemand sonst, dieses Produkt mit innovativen Vertriebsideen an den Mann zu bringen,. Der Lohn für den Mut, andere Wege zu gehen: Zum zweiten Mal in Folge zählt das in Görlitz ansässige Familienunternehmen zu den vom Magazin FOCUS ermittelten Wachstumschampions – also zu den deutschen Unternehmen mit dem deutlichsten Umsatzuwachs.

Zeit für wahre Werte: Wir alles begann

Aber was genau sind diese frische Ideen? Und wie kommt das starke Wachstum zustande? Hier lohnt sich ein Blick zurück: Golden Gates wurde im Jahr 2012 von Herbert Behr gegründet. Der studierte Physiker war bereits 2008 der Turbulenzen auf dem Finanzmarkt müde und gründete sein eigenes Unternehmen. Statt stündlich das Auf und Ab der Kurse zu verfolgen, wollte er sich wahren Werten widmen. Mit dem Verkauf von Edelmetallen traf er den Nerv der Zeit. Im Jahr 2014 stieg sein Sohn Constantin Behr ins Unternehmen mit ein. Gemeinsam entwickelten die beiden ein Marketing- und Vertriebskonzept, um das
Produkt durch den Einsatz neuer Technologien von seinem angestaubten Image zu befreien.“

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