ShareWood Switzerland: Das Ende eines Holzinvestments und Peter Möckli?

Davon darf man nach diesem erneuten Bericht, und die aktuellen Reaktionen hierauf, sicherlich ausgehen.Markus Meyer wollte sein Geld ökologisch anlegen. Das Angebot der Zürcher Firma Sharewood kam ihm gerade recht: «Weil ich viel fliege, wollte ich meinen CO2-Haushalt mit einem Investment in Bäume ein wenig kompensieren.» Sharewood wirbt mit Edelholz als ökologische Wertanlage. Mit dem Kauf, der Aufzucht und dem späteren Verkauf von Balsa-, Eukalyptus- oder Teakbäumen seien jährlich «6 bis 12 Prozent Rendite» zu erwirtschaften. Im Newsletter verspricht Sharewood die «Rendite 100 Prozent steuerfrei!».

Auch nach drei Jahren noch kein Geld

«Natürlich habe ich nicht mit derartigen Renditen gerechnet», sagt Meyer. Viel wichtiger war es für ihn, das Investment nach fünf Jahren wieder zurückzuhaben. «Wenn es da einen schönen Bonus gibt, der etwas höher als der Durchschnitt liegt, bin ich bereits zufrieden.»

Meyer hatte im Jahr 2010 für 6300 Euro Teakbäume und für 9300 Euro Balsabäume gekauft. Die schnell wachsenden Balsabäume hätten gemäss Prognose im Vertrag 2015 gefällt werden sollen und das Holz 14’360 Euro Ertrag einbringen sollen. Bis heute hat Markus Meyer für sein Balsaholz keinen einzigen Cent erhalten.

https://www.srf.ch/news/schweiz/morsche-geldanlage-anleger-auf-dem-holzweg-mit-oeko-investments

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