Thomas Olek zum Kursabsturz der Aktie der Publity AG

In einem Interview Ende März kommentierte Thomas Olek den Kursabsturz und sagte, dass die Aktie nicht tot sei. Mit den aktuellen Kenntnissen fragt man sich jedoch, ob Herr Olek selber noch Vertrauen in die Aktie hat? Solange er sich selber auf die Geschäfte des Unternehmens konzentrierte, lief die Aktie durchaus erfolgreich. Es scheint jetzt aber, dass Thomas Olek das Potential der Aktie als „ausgeschöpft“ angesehen und sich daher Gedanken darüber gemacht hat, wie man nun fortfahren sollte.

Zwei Möglichkeiten scheinen ihm in den Sinn gekommen zu sein: Zum einen will Thomas Olek die MunIC AG an die Börse bringen und im August/ September 2018 folgend die Preos Real Estate AG. Beides sind ebenfalls Immobilien-AGs, vom Geschäftsfeld also anscheinend gleich gelagert. Da kann einen schon das Gefühl beschleichen, dass Thomas Olek hier seine Ambitionen als Geschäftsmann lieber in diese neue Unternehmungen einbringt, anstatt das alte weiterhin zu fördern.

Dies kann natürlich dazu führen, dass Anleger sich dann aus ihrem Aktienengagement zurückziehen, wenn ein Unternehmen innerhalb des letzten Jahres einen dramatischen Kursabsturz hingelegt hat. Für den weiteren Kursverlauf der Publity-Aktie ist das sicherlich nicht förderlich. Des weiteren könnte es Auswirkungen auf weitere Börsengänge haben, wie zum Beispiel den angedachten der Preos Real Estate AG und der MunIC AG. Aktionäre könnten natürlich aufgrund der gemachten Erfahrungen wesentlich kritischer sein als beim Börsengang der Publity AG.

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