Neue Gerüchte im Fall PICAM/ Piccor

Es klingt schon unglaublich, was alles so an Gerüchten hinsichtlich des Falls PICAM/Piccor kursiert. Am Wochenende wir Kontakt zu zwei Vertrieblern/ Anlegern aus Berlin und Brandenburg, die uns eine sehr eigenartige Geschichte erzählt haben. Dass sie hier ungenannt bleiben wollen, können wir nachvollziehen. Angeblich werden sie mittlerweile sogar bereits körperlich bedroht, weshalb sie sich aber bereits an die Staatsanwaltschaft in Berlin gewandt haben sollen.

Wir berichteten ja kürzlich über den abrupten Geschäftsführerwechsel in den Pahl-Gesellschaften und unsere Befürchtungen, dass die neu installierten Personen die Gesellschaften möglicherweise liquidieren wollen. Hierzu soll es einen Hintermann geben, der nach unserer Kenntnis bereits alles „in die Wege“ geleitet hat. Nun soll sich wiederum auch der Verwaltungsrat einer im PICAM/ Piccor-Skandal beteiligten Gesellschaft an diesen gewendet haben. Darauf habe der Hintermann Vermittler/ Anleger angerufen und von diesen einige Tausend Euro (natürlich schwarz!) verlangt, dafür dass er Gelder von einer am Skandal beteiligten Gesellschaft wieder zurückholt.

Hier versucht also wieder jemand, die schon Geschädigten erneut abzukassieren, ohne dass dafür eine Gegenleistung gesichert ist. Wir sind schon erstaunt, dass hier im Strafverfahren Beschuldigte anscheinend auch daran beteiligt sind. Nachdem die uns bekannten Personen die Informationen den Ermittlungsbehörden in Berlin weitergereicht haben, sind wir nun gespannt, wie diese darauf reagieren. Für den Hintermann wird es damit jetzt eng werden…

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