Nach dem Skandal um manipulierte Abgastests bekommt der Volkswagen-Konzern eine komplett neue Struktur. Der Aufsichtsrat beschloss am Freitag, das Autoimperium mit seinen zwölf Marken in vier Gruppen zu gliedern. Dabei sollen die einzelnen Marken stärker vom Konzernvorstand koordiniert werden und mehr Verantwortung für die Regionen erhalten. Ebenfalls vom Kontrollgremium abgesegnet wurde der Wechsel von Porsche-Chef Matthias Müller an die VW-Spitze. Die Affäre köchelt indes weiter. Die Schweiz überlegt, die Neuzulassung der betroffenen VW-Modelle zu untersagen.