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S & K-Prozess beginnt heute in Frankfurt

Ob es ein vielbeachteter Prozess werden wird, wird man in den nächsten Tagen und Wochen sehen müssen. Möglicherweise gibt es auch einen „Deal“, um das Verfahren nicht unnötig in die Länge zu ziehen, zumindest sind dies Gerüchte, die man im Umfeld des Prozesses so hören kann. Die Verteidiger der Angeklagten wollen wohl „erstmal die Stimmung und Tendenz des Gerichtes ausloten, bevor man sich über einen Deal dann Gedanken mache“. Es geht in dem Prozess „S & K“ um den Verdacht des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Betruges“, der den Beschuldigten von Seiten der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main vorgeworfen wird.Die S & K Anklageschrift umfasst insgesamt 3.150 Seiten. Hier werden, neben der systematischen Kapitalbeschaffung durch die täuschungsbedingte Erlangung von Auszahlungsansprüchen gekündigter Lebensversicherungsverträge von über 1.300 Anlegern erläutert und es geht noch um weitere Tatkomplexe. Es geht um hohe Renditeversprechen, die man gegenüber den Anlegern gemacht habe, um diese dazu zu bringen, in die vom Unternehmen S & K aufgelegten Immobilienfonds ihr Geld zu investieren. Dabei sollen die jetzt Angeklagten gewusst haben, dass die in den Fonds befindlichen Immobilien zum Teil nicht den Wert hatten, den man den Anlegern suggeriert hatte. In diesem Zusammenhang gibt es wohl auch Ermittlungen gegen den TÜV Süd, der die Werthaltigkeit der Immobilien zum Teil bestätigt hatte. Ferner sollen über den gezielten Kauf weiterer Fondsgesellschaften aus den von diesen aufgelegten Fonds Anlegergelder manipulativ abgezogen worden sein. Die Anklage geht von einem Gesamtschaden in Höhe von circa 240 Millionen Euro aus.

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