Rezept-Betrug in Apotheken

Die Krankenkasse AOK prüft derzeit mehrere tausend Apotheken. Dieser sollen Gelder für Medikamente erhalten haben, die es gar nicht geben. Folgen für die Verbraucher sind bislang noch unklar.

Die Krankenkasse AOK ist möglicherweise bundesweit von mehreren tausend Apotheken für Medikamente zur Kasse gebeten worden, die gar nicht auf dem Markt sind. Welche Arzneien an die Patienten verkauft wurden, muss noch geprüft werden. Eine akute Gesundheitsgefahr für Patienten besteht laut AOK nicht, wenn es sich bei den tatsächlich abgegebenen Medikamenten um wirkstoffgleiche Medikamente handele, die grundsätzlich austauschbar seien. Bei den im Juni aufgedeckten Fällen geht es um ein Mittel zur Absenkung des Blutdrucks. Der angerichtete finanzielle Schaden kann bislang noch nicht beziffert werden.

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