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Kleinflugzeug mit sechs Menschen über Atlantik verschwunden – US-Küstenwache sucht nach Maschine

geralt (CC0), Pixabay

Vor der US-Ostküste läuft eine Suchaktion nach einem verschwundenen Kleinflugzeug. An Bord der Maschine sollen sich sechs Menschen befunden haben. Das Flugzeug war auf Bermuda gestartet und sollte nach Boston fliegen. Vor dem Kontaktabbruch soll noch ein Notfall gemeldet worden sein. Die genauen Umstände sind bislang unklar.

Die US-Küstenwache sucht auf dem Atlantik nach einem vermissten Flugzeug.

Nach Angaben der Küstenwache im Nordosten der Vereinigten Staaten brach am Samstagmorgen Ortszeit der Kontakt zu der Maschine ab.

Die Informationen stammen unter anderem von der US-Luftfahrtbehörde FAA.

An der Suche beteiligen sich Einsatzkräfte sowohl auf dem Wasser als auch aus der Luft.

Sechs Menschen sollen an Bord gewesen sein

Nach den bislang vorliegenden Angaben befanden sich vermutlich sechs Personen in dem Flugzeug.

Über deren Identität oder Nationalität liegen in den übermittelten Informationen keine näheren Angaben vor.

Auch über das Schicksal der Insassen ist bislang nichts bekannt.

Solange die Suche läuft, sollte deshalb nicht über mögliche Ursachen oder den Zustand der Menschen an Bord spekuliert werden.

Maschine meldete offenbar einen Notfall

Besonders wichtig ist eine Mitteilung des Flughafens Nantucket.

Der Flughafen liegt vergleichsweise nahe an der letzten bekannten Position des Flugzeugs.

Demnach hatte die Besatzung vor dem Abbruch des Kontakts offenbar noch einen Notfall deklariert.

Was genau passiert ist und um welche Art von Notfall es sich handelte, ist bislang jedoch unklar.

Flugzeug war auf Bermuda gestartet

Bei der vermissten Maschine handelt es sich nach den vorliegenden Flugdaten um eine Gulfstream G100 mit dem Luftfahrzeugkennzeichen C-GRJP.

Das Flugzeug startete demnach um 00.41 Uhr auf Bermuda.

Ziel war Boston im US-Bundesstaat Massachusetts.

Nach etwas mehr als einer Stunde endete die Aufzeichnung des Fluges über dem Atlantik abrupt.

Signal über dem Ozean abgebrochen

Die Flugdaten zeigen zunächst die Route der Maschine von Bermuda in Richtung der amerikanischen Ostküste.

Dann endet die Aufzeichnung über dem Meer.

Ein abrupt endendes öffentlich sichtbares Flugtracking allein erklärt allerdings nicht, was mit einem Flugzeug geschehen ist.

Für die Bewertung des Vorfalls sind deshalb die Erkenntnisse der zuständigen Luftfahrt- und Rettungsbehörden entscheidend.

Maschine gehört zu Anbieter medizinischer Transporte

Registriert ist das Flugzeug nach den vorliegenden Angaben auf Latitude Air Ambulance.

Das Unternehmen hat seinen Sitz im kanadischen Hamilton und ist auf medizinische Flugtransporte spezialisiert.

Aus der Registrierung allein lässt sich jedoch nicht ableiten, aus welchem konkreten Grund die Maschine auf diesem Flug unterwegs war oder wer sich an Bord befand.

Dazu liegen bislang keine bestätigten Angaben vor.

Große Herausforderung für die Suchmannschaften

Suchaktionen über dem offenen Meer sind für Rettungskräfte besonders schwierig.

Das mögliche Suchgebiet kann groß sein und Wetter, Sichtverhältnisse sowie Seegang können die Arbeiten zusätzlich erschweren.

Von besonderer Bedeutung ist deshalb die möglichst genaue Bestimmung der letzten bekannten Position des Flugzeugs.

Die Küstenwache setzt bei der Suche Kräfte aus der Luft und auf dem Wasser ein.

Ursache völlig offen

Warum die Maschine einen Notfall meldete und anschließend der Kontakt abbrach, ist derzeit nicht bekannt.

Denkbar wären grundsätzlich zahlreiche Ursachen – von technischen Problemen bis zu anderen Notfällen. Ohne Erkenntnisse der Ermittlungsbehörden wäre jede konkrete Erklärung jedoch Spekulation.

Entscheidend ist zunächst die laufende Suche nach der Maschine und den sechs Menschen, die sich an Bord befunden haben sollen.

Weitere Informationen der Behörden abwarten

Bei Flugzeugunglücken und Vermisstenfällen können sich erste Angaben schnell verändern.

Das gilt insbesondere für Informationen über die Zahl der Insassen, die letzte Position und den Ablauf unmittelbar vor dem Kontaktverlust.

Deshalb sollten Meldungen der US-Küstenwache und der zuständigen Luftfahrtbehörden abgewartet werden.

Nach dem derzeitigen Informationsstand läuft die Suche weiter. Über das Schicksal der sechs Menschen an Bord liegen noch keine gesicherten Angaben vor.

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