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Ergebnisse der Ausschreibung für PV-Freiflächenanlagen

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mrganso (CC0), Pixabay

Die Bundesnetzagentur hat die erfolgreichen Gebote der Ausschreibung für Photovoltaik (PV)-Freiflächenanlagen und Solaranlagen an, auf, oder in baulichen Anlagen, die weder Gebäude noch Lärmschutzwände sind (Solaranlagen des ersten Segments), bekanntgegeben. Zum Gebotstermin am 1. Dezember 2023 stellte diese Runde einen Rekord auf, da noch nie zuvor eine Ausschreibung von Freiflächenanlagen eine derart hohe Beteiligung verzeichnete.

Die Solarausschreibung für Solaranlagen des ersten Segments ist damit erheblich überzeichnet, mit 574 Geboten und einer Gesamtmenge von 5,485 Megawatt, bei einer ausgeschriebenen Menge von 1,611 Megawatt. Von diesen entfielen 1,986 Megawatt auf Gebote mit einem Umfang von über 20 Megawatt, die letztmalig aufgrund einer Ausnahmeregelung eingereicht werden konnten.

Von den eingereichten Geboten konnten 124 mit einem Umfang von 1,613 Megawatt bezuschlagt werden. Die ermittelten Zuschlagswerte lagen zwischen 4,44 ct/kWh und 5,47 ct/kWh, deutlich unter den Werten der vorherigen Runde. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert betrug 5,17 ct/kWh, 1,3 Cent unter dem Wert der Vorrunde.

43 Gebote wurden aufgrund von Formfehlern ausgeschlossen, was etwa 7,5 Prozent der eingereichten Gebote entspricht. Regional gesehen entfiel der Großteil der bezuschlagten Menge auf Bayern (604 MW), gefolgt von Brandenburg (197 MW) und Sachsen-Anhalt (167 MW). Die meisten Zuschläge gingen an Projekte, die auf Randstreifen an Autobahnen oder Schienenwegen geplant sind, gefolgt von Acker- oder Grünlandflächen. Zehn Zuschläge wurden für Agri-PV-Projekte erteilt, bei denen eine landwirtschaftliche Nutzung des Standorts stattfindet, und zwei Zuschläge gingen an Projekte, die entwässerte Moorböden wieder renaturieren wollen.

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