Rhinobox GmbH-Selfstorage mit Totalverlustrisiko, auch wenn es eine Grundbuchabsicherung gibt gibt es natürlich das Totalverlustrisiko

Grundbuch suggeriert in unseren Köpfen immer „Sicherheit“, aber vergessen sollte man dabei auch nicht den Hinweis: „Eigentum verpflichtet“. Im o.g. Fall kauft man einen Lagerplatz/ Lagerraum, der an Dritte vermietet wird/ bzw. werden kann. Wenn der Lagerplatz/ Lagerraum vermietet ist, dann fragen wir uns natürlich noch zu welchen Konditionen, denn die Kosten der Bewirtschaftung und des Vermietungsmanagements darf man sicherlich bei solchen Kapitalanlagen nicht unterschätzen.

Solche Selfstorageparks sind sogenannte Management-Immobilien, das heißt, dass man da immer schauen muss, dass man genügend Mieter hat, damit sich das dann auch für die Investoren rechnet. Das ist personal- und damit kostenintensiv, aber eben auch eine Dienstleistung, die auch bezahlt werden muss, wenn das Lager nicht vermietet ist. Beim Unternehmen Rhinobox GmbH aus Dresden sehen wir aber auch die Fachkompetenz in diesem Bereich nur schwerlich gegeben. Auch fehlen uns Informationen über Referenzobjekte, mit denen das Unternehmen schon Erfahrungen gesammelt hat in der Vergangenheit. Was es dafür gibt, ist eine „Mietgarantie“, das heißt, Sie bekommen als Investor ihre Miete auch dann, wenn ihr Lagerplatz/ Lagerraum nicht vermietet ist.

Nun gut, von Mietgarantien halten wir gar nichts, aber selbst wenn man diese Mietgarantievariante in Anspruch nimmt, dann muss man sich natürlich diesen Mietgaranten dann doch einmal genauer anschauen, ob dieser wirtschaftlich so stark ist, dass er solche Mietgarantien auch „stemmen“ kann, denn je mehr Investoren diese Variante in Anspruch nehmen, umso mehr steigt natürlich das Risiko bei der Mietgarantiegesellschaft, auch in Anspruch genommen zu werden.

Schaut man sich die Internetseite des Unternehmens an, dann findet man dort in der Tat einen Hinweis, wer denn diese Mietgarantiegesellschaft ist. Bei unserer gestrigen Suche im Unternehmensregister konnten wir aber noch keine Eintragung zu dem Unternehmen finden. Mithin müsste man derzeit eigentlich noch mit dem Hinweis „i.G.“ werben. Nochmals, es mag für den Anbieter sicherlich ein lukratives Investment sein als Verkaufsobjekt, aber für Kleinanleger halten wir das nicht für geeignet.

Die Frage, die man sich auch stellen muss, ist natürlich, was aus der Immobilie wird, wenn das Vermietungsmanagement nicht funktioniert? Die Kosten bleiben dann bei Ihnen haften. Solch ein „Immobilieninvestment“ wieder zu verkaufen, dürfte schwierig werden.

Eine Antwort

  1. Rony Janssen 8. Juli 2018

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